Porterhouse-Steak vom improvisierten Hobo-Kocher

Porterhouse Steak Grillen Braten Rezept Anleitung PfanneGestern Abend hatte ich mal wieder sturmfreies Haus und da meine Liebste mit Arbeitskollegen essen war, dachte ich mir, ich mache mir auch mal was Leckeres.

Im Edeka konnte ich an der eigentlich sehr guten Fleischtheke leider kein schönes Stück Rind bekommen, da man sich weigerte mir ein richtiges Steak abzuschneiden. Es waren ja noch die nicht mehr als 15 mm dicken Vorgeschnittenen da. OK. Beim Metzger im Kaufpark bin ich dann aber fündig geworden: Ein ca. 45 mm starkes Porterhouse-Steak von ca. 770 g Gewicht. – Da konnte ich absolut nicht widerstehen. Zuhause angekommen, habe ich das Porterhouse-Steak dann erstmal mit Olivenöl eingerieben, auf Raumtemperatur ruhen lassen und in der Zwischenzeit habe ich mal eben einen

Hobo-Kocher

improvisiert: Zwei Restestücke Rauchrohr, drei Bleichschrauben und Winkel und ein bisschen Lochband… Fertig war der Kocher. – Aber darüber werde ich noch detailierter berichten. Der Kocher wurde dann mit ein paar Grillbriketts und kleinen Holzstückchen in Betrieb genommen und unsere kleine Guss-Grillpfanne (ein Erbstück von Schwiegeroma und -opa) ordentlich durchglühen lassen.

Als die Pfanne auf Betriebstemperatur war, habe ich ein paar Scheiben Baguette mit Olivenöl angeröstet und mit Knobi eingerieben. Danach kam das Porterhouse-Steak in die gusseiserne Pfanne. Hier findet Ihr das Porterhouse-Steak-Rezept. Der Hobo-Kocher hat die kleine Pfanne richtig auf Touren gebracht und nach etwas über 15 Minuten war das Steak fast medium.

Serviert habe ich mir das Steak mit den getoasteten Baguette-Scheiben, der selbstgemachten BBQ-Sauce vom letzten Wochenende und einem schönen Weizenbier. – Und es war super!

Mein Fazit

Ein Steak vom Hobo-Kocher kann ich nur empfehlen. Der Test ist somit bestanden, denn schneller kann man, so denke ich, auf Tour ein gutes Steak nicht zubereiten. Das Abenteuerfeeling lag auf jeden Fall schon deutlich höher als bei der Zubereitung auf dem Grill und machte das Steak direkt noch leckerer. Einen Hobo-Kocher kann man immer irgendwie aus irgendwelchen Restmaterialien improvisieren. – Und wenn nicht: Ein bisschen Ofenrohr aus dem Baumarkt kostet nicht die Welt.

 

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