Pizza Grillabend

AbendPizzaThumbSchon länger habe ich das Rezept für einen Pizzateig hier rumliegen und nun sollte es in die Tat umgesetzt werden. Also erst einmal etwas einlesen und feststellen, dass man für ne schöne Pizza über 400°C schaffen sollte. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, wurde als Kohle die Weber Steak House ausgewählt. Diese sollte Unterstützung von Olivenholz bekommen, mal schauen ob der Plan aufgeht. Beim Einkaufen bin ich dann auf ein weiteres Problem gestoßen: Laut Rezept braucht man Mehl der Qualität „Tipo 00“. Ich konnte es in keinem Supermarkt finden, aber zum Glück führt die Metro dieses Mehl, genauso wie das Olivenholz. Die Gäste sollten zwischen 17 und 18 Uhr kommen. Laut Pizza Teig Rezept muss der Teig min. 6 Stunden ruhen und ca. 40 Minuten bearbeitet werden, also heißt es gegen 11 Uhr anzufangen den Teig vorzubereiten. Als der Teig seine letzte Ruhepause hatte, konnte man ihn beim Wachsen zusehen. Oh Mann geht der gut auf. – So gut, dass meine Schale fast zu klein wurde. In dieser Zeit wurde der Feldsalat gezupft und das Dressing vorbereitet.

Als gegen 17:30 Uhr die Gäste kamen, war der Pizza Teig bereit zum Vergrillen. Aber bevor wir damit starten konnten, mussten wir den Grill anwerfen. Zur Überraschung von Christian drückte ich ihm kein Feuerzeug oder Streichhölzer in die Hand, sondern eine Blechdose gefüllt mit einem Feuerstein und Zunderwolle. Nach ca. einer Minute brannte der Zunder und somit auch die Weber Grillanzünder. Nach dem die Steakhouse-Kohle gut durchgeglüht war, wurde sie in den Grill überführt und der Pizzastein für ca. 10 Minuten vorgeheizt. Nach den 10 Minuten legten wir ein großes und ein kleines Stück Olivenholz auf die Glut und bereiteten die Pizzen vor. Als wir zum Grill zurück kamen und den Deckel öffneten schlugen uns schon Flammen entgegen, genau so wie wir es haben wollten. Das Grilldeckelthermometer zeigt 50°C an… Ne, das kann nicht sein! Es sei den… Na logisch: Es ist einmal rum und steht somit auf ca. 400°C. Yes, der Plan ist aufgegangen und die Pizzen konnten auf den Grill. Nach weniger als 10 Minuten kamen die ersten zwei Pizzen auf den Tisch und sie waren Klasse. Kross, nicht verbrannt und einfach nur lecker! Bei der zweiten Fuhre Pizzen ist mir dann aufgefallen, dass der Feldsalat ja noch in der Küche steht. Das war knapp und der Salat nach ca. 10 Minuten leer… Muss der lecker gewesen sein. Zwischen zwei Blechen wurde immer etwas Olivenholz nachgelegt um die Temperatur oben und die Flammen in Gang zu halten. Nach dem dritten Blech Pizzen, also nach der sechsten Pizza waren wir alle gut gesättigt. Noch schnell den restlichen Teig als Pizzabrot gegrillt und dann ging es an den Nachtisch.

Als Nachtisch gab es Birnenspieße mit Karamellsauce an Eis. Auch diese Spieße wurde natürlich gegrillt und die Karamellsauce wurde in der Küche zubereitet. Dieser Nachtisch rundete den Abend perfekt ab… Noch genüsslich das Bier austrinken und den Abend ausklingen lassen.

Wenn ihr mich jetzt fragt, ob es meine beste Pizza war, muss ich wohl mit NEIN antworten. Warum? Ganz einfach: Sie gehört zu meinen Top 3 Pizzen. – Ob nun Platz 1, 2 oder 3 wüsste ich selbst nicht. Die anderen beiden habe ich in Nizza und New York City gegessen. Wie auch immer… Ich werde jetzt meine Pizza öfters selbst machen, denn selbst gemacht mit frischen Zutaten schmeckt es allemal besser als gekaufte Tiefkühlware.

 

Lustigerweise passt unsere Pizza genau zum Blog-Event von der Zorra, vom Blog 1x umrühren bitte aka Kochtopf, denn das Thema ist… PIZZA. Dieses Blog-Event wird zusammen mit Luna’s Philosophy ausgerichtet.
Und wir lieben PIZZA!
Blog-Event LXXXVI - We ♥ Pizza (Einsendeschluss 15. April 2013)

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