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Burgvogel Werksbesichtigung

grill blog burgvogel messerGestern Nachmittag ging es mit Martin und Christian nach Solingen zur Firma Burgvogel. Eine Werks-besichtigung stand an. Viel zu früh stehen wir vor der Manufaktur und so warten wir noch etwas im Auto. Kurz vor Zwei geht es rein und Herr Bahns nimmt uns in Empfang. Nach einer kurzen Begrüßung geht’s dann auch direkt los mit dem Rundgang. Anhand zweier Beispielklingen, einer gestanzten und einer geschmiedeten, wird die Fertigung erklärt. Zusätzlich erfahren wir noch einige grundlegende Unterschiede dieser verschiedenen Messerarten. Nachdem der Rohling gefertigt ist, geht es weiter mit dem Schleifen der Grundform. Hierbei wird nur der Rücken der Klingen geschliffen, das allerdings von bis zu ca. 30 Stück auf ein mal.

Danach folgt der Erstschliff. Hier wird die Grundform in die Klinge geschliffen sowie die Grundschärfe erzeugt. Bei diesen beiden Produktionsschritten sind für jede Klingenform unterschiedliche Halter notwendig und die Maschinen müssen jedesmal neu eingestellt werden. Logisch das immer eine größere Zahl an Klingen gefertigt wird und teilweise in ein Zwischenlager kommt. Bis jetzt wurden die Klingen nur in Maschinen gespannt und bearbeitet. Doch jetzt kommt die Handarbeit. Die Griffschalen werden genietet, bzw. der einteilige Holzgriff wird geklebt. Nachdem die Griffschalen angepasst sind, geht es an den Feinschliff. An der Lamellen-Schleifscheibe wird geschliffen bis ein durchgängiger Grat an der Klinge ensteht. Dieser wird im nächsten Arbeitsschritt an der Polierscheibe weg poliert. Jetzt ist die Endschärfe erreicht. Nachdem das Logo aufgeätzt ist, gehen die Messer durch die Endkontrolle in den Verkauf.

Soweit so gut. Jetzt nachdem wir etwas schlauer sind was die Herstellung betrift geht es weiter zum Vertrieb. In unserem Fall passiert das über den kürzesten möglichen Auslieferungweg, auch bekannt als Werksverkauf. Tja, was soll man hier sagen, Messer über Messer, über Messer, große Exemplare, kleinere Versionen dieser, Beile,… ich denke ihr wisst was ich meine. Wir stöbern also etwas durch das Angebot, wobei Christian und ich es sowieso auf die Santokuklinge aus Carbonstahl abgesehen haben. In diversen Foren wird diese sehr gelobt. Am Ende gehen wir mit eben dieser Klinge aus dem Laden. In der Tasche war dann aber noch das Chefkochmesser und eine Fleischgabel. Alle drei Messer aus der neuen Oliva Line von Burgvogel, die wie der Name schon vermuten lässt mit Griffen aus Olivenholz auftrumpft. Martin hat sich mit einer Winkelpalette und der Fleischgabel begnügt.

Ein kurzer Test zuhause bestätigt unsere Entscheidung. Die Messer liegen gut in der Hand und überzeugen auch in der Schärfe. Nachdem wir die Messer ein paar mal ausgiebig benutzt haben, wird es noch ein kurzes Review geben.

 

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