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Besuch bei Jordan Olivenöl

Jordan Olivenöl Lagerverkauf Solingen Otto Gourment gutes ÖlVorgestern nach dem Büro ging es für mich erstmal nicht nach Hause, sondern nach Solingen zu Jordan Olivenöl. – Ein Besuch im Rahmen unserer Beitragsreihe über unsere Region. Im Rahmen dieser Reihe hatten wir ja vor zwei Wochen schon über unseren Besuch bei Burgvogel, einem Solinger Messerhersteller, berichtet.

Freundlich empfangen wurde ich am späteren Nachmittag von Bastian Jordan, dem Geschäftsführer des Familienunternehmens. – Nach einer kurzen Begrüßung und einer kurzen Vorstellung des OCB schauen wir uns erstmal die Verkaufsräume und das Produktspektrum an.

Jordan Olivenöl Lagerverkauf SolingenKlare Sache: Prominent im ersten Verkaufsraum platziert, finde ich das Olivenöl in Flaschen und lichtdichten Blechkanistern verschiedener Größe vor. Das Produktdesign gefällt mir sehr gut… es ist ansprechend aber schnörkellos. Und hier sind wir auch schon mitten im Thema: Bei Jordan Olivenöl steht das Produkt und seine Qualität im Mittelpunkt, nicht die Verpackung. Selbst beschreibt die Firma ihre Philosophie so:

Unsere Philosophie ist auf einen einfachen Nenner zu bringen. Faire Partnerschaft mit unseren Griechischen Freunden und Geschäftspartnern. Außergewöhnliche Qualität zu fairen Preisen für unsere Kunden. Unser Ziel: Produktion eines der besten Olivenöle überhaupt.

Und dieser Ansatz ist mir persönlich als Gesamtpaket absolut sympatisch. Fairer Handel und bewusster, transparenter Umgang mit Lebensmittelqualität werden in der heutigen Zeit immer wichtiger.

Jordan Olivenöl Premium Food Lagerverkauf GewürzeIm zweiten Verkaufsraum gibt es ein breites Spektrum an Lebensmitteln und Gewürzen, das sich hin bis zu feinen Weinen und Spirituosen erstreckt.

Die Auswahl an Gewürzen aus dem Hause Spirit of Spice fällt sehr groß aus und sogar einer der mit gutem Fleisch bestückten Otto Gourmet Kühlschränke für Depot Partner ist vorhanden. – Direkt daneben noch ein Kühlschrank mit Käse von der Griechischen Insel Lesbos. Feta, Graviera und für uns besonders spannend: Ladotiri, der heute Abend erstmal seinen Weg auf unseren Grill finden wird…

Alles in allem kann ich einen Besuch vor Ort oder im Online-Shop von Jordan Olivenöl absolut empfehlen. – Allein das Öl ist eine Anreise wert.

Nachdem wir alles angeschaut haben und ich viel über das Produktspektrum und dessen Hintergründe erfahren habe, plaudern wir bei einem Espresso noch ein wenig übers Grillen, Outdoor-Küche, Veranstaltungen und Rezepte. Grillen ist bei Jordan Olivenöl also auch ein Thema… aber das sieht man ja auch schon an den Events, die zusammen mit Otto Gourmet veranstaltet wurden und werden. Nach ein wenig Austausch geht es für mich mit Öl und Käse im Gepäck wieder nach Hause. – Über Jordan Olivenöl werdet Ihr in Zukunft bestimmt noch mehr auf unserem Grill Blog lesen können…

Grillblog Christian

Burgvogel Werksbesichtigung

grill blog burgvogel messerGestern Nachmittag ging es mit Martin und Christian nach Solingen zur Firma Burgvogel. Eine Werks-besichtigung stand an. Viel zu früh stehen wir vor der Manufaktur und so warten wir noch etwas im Auto. Kurz vor Zwei geht es rein und Herr Bahns nimmt uns in Empfang. Nach einer kurzen Begrüßung geht’s dann auch direkt los mit dem Rundgang. Anhand zweier Beispielklingen, einer gestanzten und einer geschmiedeten, wird die Fertigung erklärt. Zusätzlich erfahren wir noch einige grundlegende Unterschiede dieser verschiedenen Messerarten. Nachdem der Rohling gefertigt ist, geht es weiter mit dem Schleifen der Grundform. Hierbei wird nur der Rücken der Klingen geschliffen, das allerdings von bis zu ca. 30 Stück auf ein mal.

Danach folgt der Erstschliff. Hier wird die Grundform in die Klinge geschliffen sowie die Grundschärfe erzeugt. Bei diesen beiden Produktionsschritten sind für jede Klingenform unterschiedliche Halter notwendig und die Maschinen müssen jedesmal neu eingestellt werden. Logisch das immer eine größere Zahl an Klingen gefertigt wird und teilweise in ein Zwischenlager kommt. Bis jetzt wurden die Klingen nur in Maschinen gespannt und bearbeitet. Doch jetzt kommt die Handarbeit. Die Griffschalen werden genietet, bzw. der einteilige Holzgriff wird geklebt. Nachdem die Griffschalen angepasst sind, geht es an den Feinschliff. An der Lamellen-Schleifscheibe wird geschliffen bis ein durchgängiger Grat an der Klinge ensteht. Dieser wird im nächsten Arbeitsschritt an der Polierscheibe weg poliert. Jetzt ist die Endschärfe erreicht. Nachdem das Logo aufgeätzt ist, gehen die Messer durch die Endkontrolle in den Verkauf.

Soweit so gut. Jetzt nachdem wir etwas schlauer sind was die Herstellung betrift geht es weiter zum Vertrieb. In unserem Fall passiert das über den kürzesten möglichen Auslieferungweg, auch bekannt als Werksverkauf. Tja, was soll man hier sagen, Messer über Messer, über Messer, große Exemplare, kleinere Versionen dieser, Beile,… ich denke ihr wisst was ich meine. Wir stöbern also etwas durch das Angebot, wobei Christian und ich es sowieso auf die Santokuklinge aus Carbonstahl abgesehen haben. In diversen Foren wird diese sehr gelobt. Am Ende gehen wir mit eben dieser Klinge aus dem Laden. In der Tasche war dann aber noch das Chefkochmesser und eine Fleischgabel. Alle drei Messer aus der neuen Oliva Line von Burgvogel, die wie der Name schon vermuten lässt mit Griffen aus Olivenholz auftrumpft. Martin hat sich mit einer Winkelpalette und der Fleischgabel begnügt.

Ein kurzer Test zuhause bestätigt unsere Entscheidung. Die Messer liegen gut in der Hand und überzeugen auch in der Schärfe. Nachdem wir die Messer ein paar mal ausgiebig benutzt haben, wird es noch ein kurzes Review geben.