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Weber Grill – Blogger Event

Weber Grill Blogger Event Land RoverGerade sind wir vom Blogger Grill- und Offroad-Event, das Weber und Land Rover auf dem Experience-Fahrgelände in Wülfrath veranstaltet haben zurück. – Ganz überraschend sind wir Drei letzte Woche eingeladen worden, uns zwei Tage lang mit Weber Grills und Fahrzeugen der Firma Land Rover zu beschäftigen.

Gestern, am Freitag sind wir dann gegen 17:00h im Hotel in Velbert aufgeschlagen, gespannt, was uns wohl erwarten wird… Denn so lange sind wir ja noch nicht im Geschäft und zu einem Blogger Event sind wir zuvor noch nicht eingeladen worden. Nach dem Check-In an der Rezeption und Inbeschlagnahme der Zimmer haben wir uns wieder in der Lobby eingefunden um mal zu sehen, welche Food- und Autoblogger außer uns noch dabei sein würden. Der erste Blogger, der dazu gestoßen ist, war Uwe vom Blog HighFoodality, der neben uns der einzige Food-Blogger war, der bei der Veranstaltung dabei war. Nach einigem Austausch wurden wir dann in einem Land Rover Discovery 4 zum Land Rover Experience Gelände in Wülfrath chauffiert.

Event Küche mit Weber GrillsAm Event-Zelt auf dem Experience Gelände angekommen, fiel uns (und vor allem Martin) direkt der Kühlwagen von Otto Gourmet ins Auge… die Versorgung mit qualitativ hoch-wertigem Fleisch war also sicher gestellt. Im hinteren Teil des Event-Zelts war ein Küchenbereich mit vier Weber Grills der Modellreihen Summit, Genesis, Master-Touch und Q aufgebaut, mit Hilfe derer zwei Grillmeister der von Otto Gourmet bereits dabei waren das Abendessen für die 25 anwesenden Blogger vorzubereiten. Direkt eine schöne Gelegenheit, nach Durchsicht des Menüplans, den Profis über die Schulter zu sehen. Geben sollte es dem Abend als Vorspeise Flammkuchen vom Grill. Als Hauptgang standen zur Auswahl Hähnchenkeulen, Lachsfilet und T-Bone- sowie Porterhouse-Steaks vom amerikanischen Hereford Cattle. Als Finale gab es zum Dessert noch Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern.

Hereford Prime Weber Otto Gourmet Steak GrillUnser Hauptinteresse lag natürlich auf der Hereford Beef, dass wir nach dem Lachs probieren durften. – Wobei wir bei „probieren“ hier nicht über Probierportionen reden. ;-) Wie man sieht waren keine Teller verfügbar, die das Steak vollständig fassen konnten. Und es war so lecker, wie es aussieht.

Gegen Ende und nach dem exzelltenten Essen wurde uns noch ein kurzer Überblick über die Land Rover Experience Fahrgelände und Reisen – die zum Beispiel nach Island, Mittelamerika oder Asien gehen können – gegeben und der Abend endete, nach interessantem Austausch mit unseren Blogger-Kollgen und den Mitarbeitern von Weber und Otto Gourmet, an der Hotelbar.

Heute Morgen ging es dann auf dem Experience-Gelände mit einer Einführung in das von Land Rover organisierte On- und Offroad-Fahrprogramm los und die Blogger verteilten sich auf die zur Verfügung stehenden Fahrzeuge. Während Martin es sich erstmal im 2013er Range Rover bequem machte, haben Bastian und ich uns zuerst auf den Defender gestürzt. – Also passionierte Offroadfahrer für uns die logischste Wahl. Bis zum späten Vormittag hatten wir dann Defender, Range Rover und Freelander im Gelände ausprobiert. Echt ein tolles Erlebnis, verschiedene Modelle so unkompliziert und vor allem selber fahrend im Gelände auszuprobieren.

Weber Grill Otto Gourmet Wagyu Rind BurgerGegen Mittag wurden wir dann als Food-Blogger von Weber dazu eingeladen, die Otto Gourmet Grillmeister bei der Zubereitung des Mittagessens für die Auto-Blogger zu unterstützen. Geben sollte es Wagyu-Burger und Chicken-Wraps. – Das lassen wir uns nicht zwei mal sagen und standen direkt vorm Grill.

Für mich direkt eine sehr schöne Gelegenheit mal die Flaggschiffe von Weber – Grills aus den Baureihen Summit und Genesis – in voller Aktion, wirklich praxisrelevant zu testen.

Die Gasgrills mit den Sear Station Brennern sind natürlich super Werkzeuge um Steaks und Burger zuzubereiten. Die massiven und sehr gut hitzespeichernden Roste steuern ebenfalls ihren Teil dazu bei. Bisher hatte ich nur Gelegenheit Grills aus den Reihen One-Touch oder Spirit in Augenschein zu nehmen und ich muss sagen: In den Genesis E-330  habe ich mich schon ein bisschen verliebt. Beim Grillen der Wagyu-Burger konnten wir dann auch noch ein paar super Tipps von den Profis mitnehmen. Der Tipp des Tages war für mich auf jeden Fall darauf zu achten Steaks oder Burger beim Wenden nicht wieder auf die gleiche Stelle des Grillrosts zu legen, da die Hitze dort geringer ist als an einer zuvor frei gewesenen Stelle. Ein weiteres Argument im Zweifelsfall eher zu einem größeren Grill zu greifen.

Land Rover Range Rover 2013 WasserdurchfahrtNach dem Mittagessen hatten wir dann die Gelegenheit noch einen einen Discovery 4 und den brandneuen 2013er Range Rover mit V8-Diesel zu testen. – Echt ein tolles Erlebnis ein mehr als 100.000€ teures Auto durchs Wasser zu scheuchen. Und die Mitfahrt mit dem Chefinstruktor über die Strecke, die sich „End of the road“ nennt ebenfalls.

Am späteren Nachmittag haben wir dann noch nach ein bisschen Fachsimpelei und Networking unsere Goodiebags eingesammelt und den Heimweg angetreten. – Unser Fazit: Wow… was für ein super Wochenende. Wir haben viele nette und interessante Kontakte knüpfen können, hatten die Gelegenheit uns mit richtigen Grill- und vor allem Fleischexperten austauschen zu können und dabei auch noch eine Menge Spaß in den Fahrzeugen von Land Rover, dem Grillen auf Weber Grills und beim Genuss von wirklich exzellentem Fleisch haben. Nichts desto trotz müssen wir beichten: Wir haben gerade schon wieder gegrillt… unsere Ehefrauen wollten nämlich nach unseren ganzen Erzählungen auch noch was Leckeres vom Grill. That’s Outdoor-Cooking-Life. ;-)

 

Porterhouse-Steak vom improvisierten Hobo-Kocher

Porterhouse Steak Grillen Braten Rezept Anleitung PfanneGestern Abend hatte ich mal wieder sturmfreies Haus und da meine Liebste mit Arbeitskollegen essen war, dachte ich mir, ich mache mir auch mal was Leckeres.

Im Edeka konnte ich an der eigentlich sehr guten Fleischtheke leider kein schönes Stück Rind bekommen, da man sich weigerte mir ein richtiges Steak abzuschneiden. Es waren ja noch die nicht mehr als 15 mm dicken Vorgeschnittenen da. OK. Beim Metzger im Kaufpark bin ich dann aber fündig geworden: Ein ca. 45 mm starkes Porterhouse-Steak von ca. 770 g Gewicht. – Da konnte ich absolut nicht widerstehen. Zuhause angekommen, habe ich das Porterhouse-Steak dann erstmal mit Olivenöl eingerieben, auf Raumtemperatur ruhen lassen und in der Zwischenzeit habe ich mal eben einen

Hobo-Kocher

improvisiert: Zwei Restestücke Rauchrohr, drei Bleichschrauben und Winkel und ein bisschen Lochband… Fertig war der Kocher. – Aber darüber werde ich noch detailierter berichten. Der Kocher wurde dann mit ein paar Grillbriketts und kleinen Holzstückchen in Betrieb genommen und unsere kleine Guss-Grillpfanne (ein Erbstück von Schwiegeroma und -opa) ordentlich durchglühen lassen.

Als die Pfanne auf Betriebstemperatur war, habe ich ein paar Scheiben Baguette mit Olivenöl angeröstet und mit Knobi eingerieben. Danach kam das Porterhouse-Steak in die gusseiserne Pfanne. Hier findet Ihr das Porterhouse-Steak-Rezept. Der Hobo-Kocher hat die kleine Pfanne richtig auf Touren gebracht und nach etwas über 15 Minuten war das Steak fast medium.

Serviert habe ich mir das Steak mit den getoasteten Baguette-Scheiben, der selbstgemachten BBQ-Sauce vom letzten Wochenende und einem schönen Weizenbier. – Und es war super!

Mein Fazit

Ein Steak vom Hobo-Kocher kann ich nur empfehlen. Der Test ist somit bestanden, denn schneller kann man, so denke ich, auf Tour ein gutes Steak nicht zubereiten. Das Abenteuerfeeling lag auf jeden Fall schon deutlich höher als bei der Zubereitung auf dem Grill und machte das Steak direkt noch leckerer. Einen Hobo-Kocher kann man immer irgendwie aus irgendwelchen Restmaterialien improvisieren. – Und wenn nicht: Ein bisschen Ofenrohr aus dem Baumarkt kostet nicht die Welt.

 

Porterhouse-Steak (direktes Grillen)

Das Porterhouse-Steak ist dem T-Bone-Steak sehr ähnlich. Sein Name leitet sich von den englischen oder amerikanischen Gaststätten ab, in denen das dunkle Porter-Bier ausgeschenkt wurde: Den Porterhouses. Das Porterhouse-Steak hat einen Filet- und Roastbeef-Anteil, ist ca. 4 bis 6 cm dick und wiegt zwischen 700 und 1100g. – Somit unterscheidet es sich von T-Bone-Steak hauptsächlich durch seine Dicke und das Gewicht.

Ausrüstung

  • Grill
  • alternativ gußeiserne Pfanne und Kochstelle

Zutaten

  • Porterhouse-Steak
  • Olivenöl
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer
  • optional Butter

Zubereitung

In diesem Porterhouse-Rezept gehe ich auf die „direkt+ruhen“-Methode ein. Für ein Porterhouse bietet sich natürlich auch Rückwärtsgaren, Sous-Vide oder eine Kombination aus direktem/indirektem Grillen an.

Das Steak sollte idealerweise ca. 1-1,5 h vor dem Grillen oder Braten aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es sich akklimatisieren kann.  Das Steak wird dann dünn mit Olivenöl eingerieben und auf den heißen Grill oder in die Pfanne gegeben. Gewendet wird folgendermaßen:

  1. Zwei Minuten auf der ersten Seite, Steak wenden, Salzen und Pfeffern
  2. Zwei Minuten auf der zweiten Seite, Steak wenden und um 90° drehen, Salzen und Pfeffern, die Hitze leicht reduzieren,
  3. Fünf bis acht Minuten* auf der ersten Seite, Steak wenden
  4. Fünf bis acht Minuten auf der zweiten Seite

Danach das Fleisch für ca. 10 Minuten in Alufolie (ggf. mit etwas Butter und/oder Olivenöl benetzt) einwickeln und ruhen lassen. Das Steak ist somit nach ca. sieben bis 10 Minuten pro Seite plus 10 Minuten Ruhezeit etwas weniger als medium zubereitet und servierfertig. Die Kerntemperatur nach dem Ruhen sollte für das Porterhouse medium-rare 55°C betragen.

Wenn das Steak fertig ist, ab damit auf ein Holzbrett und nach Geschmack noch einen Stich (Kräuter-)Butter darüber… Fertig und guten Appetit.

 * 5 Minuten für 4 cm dickes Porterhouse bis 8 Minuten für 6 cm dickes Porterhouse.

Zeitbedarf

Insgesamt ca. 25 Minuten inkl. Vorbereitung + Akklimatisierung.

Schwierigkeitsgrad