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Grüner Spargel „Spicy Glazed“

Leckeres und frisches Gemüse als Beilage rundet ein schönes Stück immer am besten ab.

Frischer grüner Spargel im Speziellen passt super zu Grillgerichten und macht auch optisch was her…

Dieses Rezept basiert auf dem „Spicy Glazed Asparagus“ aus David Burke’s Primehouse in Chicago. Diesen Spargel hatte ich als Beilage zu einem 55 Tage dry aged Rib Eye Bone-in. Der Spargel passt aber auch super zu Geflügel oder Schwein.

Dieses Rezept kommt dem Spargel aus dem Primehouse schon recht nahe:

Ausrüstung

Zutaten (pro zwei Personen)

  • 1 Bund frischer grüner Spargel
  • 1 Knolle chinesischer Knoblauch
  • 1 milde bis mittelscharfe Chilischote
  • 2 EL Sesamkörner
  • 1 EL Honig
  • Olivenöl zum Anbraten
  • Roter Kampot-Pfeffer und Salt Flakes zum Abschmecken

Zubereitung

Den Spargel schälen, in ca. vier bis fünf Zentimeter große Stücke schneiden und fünf Minuten lang blanchieren. – Dazu einfach den Spargel in kochendes Wasser geben und von der Feuerstelle nehmen.

In der Zwischenzeit die Pfanne auf Temperatur bringen.

Der Knoblauch und die Chilischote werden in nicht zu kleine Würfel geschnitten und zusammen mit dem Olivenöl in die Pfanne gegeben. Nur ganz kurz anrösten und direkt den abgeschütteten Spargel dazu geben. Nach ein bis zwei Minuten die Sesamkörner dazu geben und würzen.

Jetzt bis zur gewünschten Konsistenz braten. – Der Spargel sollte aber auf jeden Fall noch knackig sein. Schnell den Honig dazu, kurz schwenken und servieren.

Guten Appetit!

Zeitbedarf

Ca. 25 Minuten.

Schwierigkeitsgrad

Die vielleicht komplizierteste BBQ-Sauce östlich des Rheins

Barbecue BBQ SauceHeute Abend soll es Spare-Ribs geben… Die OCB-Crew hat beschlossen, da mal diverse Zubereitungsmöglichkeiten zu testen und heute machen wir den Anfang. Zu einem schönen Spare-Ribs-Essen gehört aber auch auf jeden Fall eine gute Barbecue-Soße. – Und da ich mir für den heutigen Brückentag frei genommen habe, werde ich mich einfach mal selbst daran versuchen.

Im Netz habe ich diverse Rezepte für interessante Saucen gefunden… das Problem war nur, dass mir meistens ein paar Zutaten nicht zugesagt haben oder irgendwie der richtige Kick fehlte. Also habe ich auf Basis einiger Rezepte eine eigene Zutatenliste generiert, die nun ausprobiert werden musste.

Hofladen SchmidtHausZuerst mussten die Zutaten beschafft werden… wie gut, dass es 500 m weiter einen tollen Hofladen gibt. Tomaten, Chillies und Paprika wanderten in meinen Korb. Weiter zum Edeka, eine Flasche Jack und Apfelessig gesellte sich dazu. Der Knoblauch und sonstige Zutaten waren noch vorrätig und die Äpfel stammen vom Baum aus unseres Nachbars Garten.

Zurück daheim wurde erstmal der Anzündkamin angeworfen und während die Briketts durchglühten, habe ich die Zutaten auf unsere Brainstream FireWire aufgefädelt. Danach ging es dann auch direkt auf den Grill. – Ich muss sagen, wenn man viel Kleinkram auf den Grill werfen möchte, sind diese flexiblen Grillspieße gar nicht schlecht!

Während das leckere Gemüse dann auf dem Grill über den Tabasco Woodsmoke Chips vor sich hin räucherten, wurde im Topf die Cola mit dem Whiskey einreduziert. Als eine sirupartige Konsistenz erreicht war, war auch das Räuchern abgeschlossen und alles durft im Topf zu einer homogenen Masse püriert werden. Noch einen Schuss Whiskey dazu… fertig. Und liebe Leser… ich sage euch: Die genialste fruchtige BBQ-Sauce, die ich bisher probiert habe. Der Rauchgeschmack kommt ganz anders rüber als bei fertigen Saucen… Ich denke unsere amerikanischen Freunde würden was von „rich smoke flavour“ erzählen. ;-) Unbedingt ausprobieren!

Hier findet Ihr das genaue Rezept für diese BBQ-Sauce.

 

CK’s Thermite Rub

Ihr wollt es heiß? Probiert es doch einmal mit Thermit! – Hier haben wir ein Rub, das wirklich „was kann“ wie wir so sagen. Der Thermite Rub kombiniert die Schärfe von Chili mit dem pikanten Aroma von schwarzem Pfeffer… ein bisschen Zucker dazu um das ganze zusammen zu bringen und beim Steak Grillen für eine schöne Färbung zu sorgen.

Dieser pikante Rub basiert lose auf der Grundidee des „Magic Dust“-Rubs und eignet sich super für deftiges Fleisch wie Rindersteaks aller Art, für Burger und für Nackensteaks vom Schwein. Aber auch zum Nachwürzen bzw. Nachschärfen bei Tisch ist der Thermite Rub gut geeignet. – Vor allem, wenn das säuerliche Aroma der typischen Hot Sauces einmal nicht erwünscht ist.

Ausrüstung

  • Mörser

Zutaten

  • 1 Teil geschrotene Chilischoten (richtig schön scharfe)
  • 1 Teil zerstoßene schwarze Pfefferkörner
  • 1 Teil zerstoßene Senfkörner
  • 1 Teil Cumin / Kreuzkümmel
  • 1 Teil granulierten Knoblauch
  • 2 Teile Paprika (scharf)
  • 1 Teil Rohrzucker
  • 1 Teil Rauchsalz (wenn nicht verfügbar, tut es auch normales Salz)

Zubereitung

Die Chilischoten, Pfefferkörner und Senfkörner jeweils einzeln im Mörser zerstoßen und zusammen geben, dann mit den restlichen Zutaten vermischen. Wer noch ein bisschen mehr interessante Aromen möchte, kann die Senfkörner vor dem zerstoßen in einer Pfanne anrösten.

Zeitbedarf

Für das Rub selbst (ohne Senfkörner rösten) ca. fünf Minuten.

Schwierigkeitsgrad

Schärfegrad

Empfehlung

Mein Tipp ist… Ein (nicht zu stark) mit dem Thermite Rub gewürztes T-Bone-Steak grillen.