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O-Dock: Untertisch für den O-Grill 3000

Das mein O-Grill 3000 mittlerweile fester Bestandteil unserer Campingausrüstung ist, konnte man ja schon dem einen oder anderen Beitrag hier auf unserem Grill- und Outdoor-Koch-Blog entnehmen. – Der kleine, den Weber Q100 und Q200 nicht unähnliche, mobile Gasgrill lässt sich nämlich super transportieren und nicht nur an 3, 5 und 11 kg Propangasflaschen betreiben, sondern mit diversen Adaptern auch an allen möglichen und unmöglichen Gaskartuschen.

Die Grillergebnisse des 3,2 kW starken Winzlings konnten bisher immer überzeugen und das geringe Gewicht von ca. 12 kg machen den O-Grill zum idealen Partner für den Wohnwagen, wo die mögliche Zulandung meistens sehr knapp bemessen ist. Der O-Grill 3000 hat übrigens mittlerweile einen Nachfolger: Den O-Grill 800T.

Einen Nachteil hatte der Grill bisher aber schon noch: Die kleinen Füße. Dauerhaft auf dem Boden zu grillen ist zwar abenteuerlich, hat aber auch so seine Nachteile. Egal ob es hohes Gras oder Hunde sind. – Manchmal ist es halt besser den Grill auf Abstand zum Boden zu bringen.

Nachdem ich mich beim letzten Grillseminar in Bonn mit Sascha Busch von Bonngas bzw. Gasprofi24 über die Problematik unterhalten habe, konnte er auch direkt mit der passenden Lösung auftrumpfen: Dem O-Dock. Erstaunlich… das Produkt war bisher total an mir vorbeigegangen. Der klappbare Tisch ist jedenfalls die perfekte Lösung für unsere Camping-Grill-Station.

Der Tisch lässt sich flach zusammenfalten und passt in jedes größere Querstaufach von Wohnwagen oder Wohnmobil. Die obere Platte hat Aussparungen, die die Grillfüße aufnehmen und ein Herunterrutschen sicher verhindern. Die zweite Ebene schafft platz für Gasflasche, Grillzubehör und/oder Zutaten. Grillzange, Bürste und Ähnliches lässt sich aber auch an den insgesamt acht verfügbaren Haken an der Tischplatte aufhängen. – Perfekt.

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Bei unserem Trip nach Julianadorp und Fürstenau hat der Tisch jedenfalls gute Dienste getan. Und auch eine Inspiration vom Grillseminar habe ich direkt umgesetzt. – Gegrillter Salat kann wirklich lecker sein… Rezept folgt!

Weber Go-Anywhere Test

Endlich! Ich habe einen neuen Kohlegrill für Unterwegs! Für die Fälle, in denen auf Reisen ein Gasgrill einfach zu sperrig ist oder ein BBQ mit Raucharoma gefragt ist, hatte ich bisher noch kein Grillgerät. Das hat sich jetzt mit dem Weber Go-Anywhere geändert.

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Weber Go-Anywhere Testbericht und Vorstellung

Der Weber Go-Anywhere ist ein sehr kompakter Kohlegrill, der sehr gut zu transportieren ist. Das liegt zum einen daran, dass er auf Grund seiner kubischen Form wirklich gut zu verstauen und platzeffizient ist. Zum anderen weist der Go-Anywhere praktische Features auf, die das Mitnehmen zum Campen, zum Fluss oder See und in den Park sehr einfach machen. Als Beispiel seien nur die einklappbaren Füße genannt, die gleichzeitig als Verschluss des Deckels beim Transport dienen.

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Die Maße des Grills sind mit rund 43x30x30 cm sehr überschaubar und vergrößern sich nur, wenn der Deckel aufgeklappt oder die Füße ausgestellt sind.

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Ein praktisches Feature, das viele Weber Grills gemein haben, ist der am Grill einhängbare Deckel. Diese Funktion ist einfach nur klasse… So hat man die Hände frei um am Grill „zu arbeiten“ und muss den heißen und/oder eventuell verrußten Deckel nicht auf dem Boden ablegen. Insbesondere bei trockenem Wetter oder schmutzempfindlichen Untergründen ein klarer Pluspunkt.

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Der Deckel hat insgesamt zwei Regler für den Luftstrom. Dies macht es möglich sogar in diesem winzigen Grill ein Pulled Pork zu machen. – Fleisch auf einer Seite, das Feuer entkoppelt auf der anderen Seite und nur den Regler über dem Fleisch geöffnet… schon kann es mit dem amerikanischen BBQ im Miniaturformat losgehen.

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Der Griff des Deckels ist mit einer robusten Kunststoffgriffschale ausgestattet und hat ein Hitzeschutzblech für die Hand.

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Der Go-Anywhere von Weber hat neben dem Grillrost auch ein Kohlerost und ein Einlegeblech, dass zur Hitzeentkopplung nach unten dient. – So versengt man mit dem Grill nicht den Rasen oder die empfindlichen Terrassendielen.

Fazit

Der Go-Anywhere ist einfach ein perfekter Grill für unterwegs. Nicht umsonst wird er von vielen Campern (wie auch uns) geschätzt.

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Paleo – Power for Life von Nico Richter

Im Leitartikel zur Steinzeiternährung habe ich es ja schon kurz erwähnt, das Kochbuch „Paleo – Power for Life“. Dieses Buch gab uns das Grundwissen für unseren 30 Tage Selbstversuch. Der 30 Tage Test, dessen Regeln und die Grundlagen zur Paleo Ernährung lassen sich im Buch nachlesen. Bei uns liegt es die letzten 3 Wochen immer griffbereit in der Küche. Am Anfang um uns die Frage zu beantworten, ob wir dies oder das essen dürfen. Und nun bietet es mit seinen 115 Rezepten die Grundlage für unseren Tag.

Design

Die Aufmachung vom Buch war für mich der Kaufgrund. In der Buchhandlung lagen 2 Bücher zum Thema Paleo aus. Einmal Paleo – Power for Life und dann noch Paleo-Küche für Genießer. Das Erste wirkte einfach männlicher und nicht so verspielt. Dies ist aber nur der erste Eindruck.

Aufteilung des Buches

Im Vorwort des Buches, „Paleo – Power for Life“, erklärt Nico wie er zur Paleo Ernährung gekommen ist und wie es ihm seit dem geht. Kurz gesagt, es geht ihm besser. Dazu gibt es dann noch ein Interview von Frau Dr. Hartmann. Nach dem Vorwort erfolg die Gliederung des Buches in 4 Teile.

1. Teil: Paleo die Grundlagen

In diesem Kapitel geht es um die Grundlagen, was ist erlaubt, was ist verboten und auch der Grund hinter dieser Einteilung wird hier erklärt. Darüber hinaus gibt es Tipps und Ratschläge wie eine typische Paleo Ernährung aussehen kann. Wie hoch sollte der Anteil an Gemüse, Protein, Fett und Obst bei einer Mahlzeit sein. Und es werden die Probleme mit dem Gluten und der Milch erläutert.

2. Teil: 30 Tage Paleo – der perfekte Start

Im 2. Teil bekommt man Informationen über den 30 Tage Test. Wann sollte man ihn beginnen, wie sollte man sich und die Küche vorbereiten, lieber langsam oder doch direkt beginnen? Alle diese Fragen und viele mehr werden in diesem Kapitel beantwortet. Das schöne an diesem Teil ist der 30 Tage Speiseplan. Die dazu gehörige Einkaufsliste findet man Online unter www. Paleo360.de.

3. Teil: Paleo Praxis – Kochvergnügen mit mehrwert

In diesem Teil des Buches geht es um die Grundlagen der Lebensmittelbeschaffung, nicht billig sondern nachhaltig ist gerade bei Paleo die Devise. In der heutigen Zeit, der Globalisierung, gibt es fast Alles zu jeder Zeit. Besser ist es auf Regionales und Saisonales zurück zugreifen. Also lieber ab auf das Rad und zum nächsten Hofladen oder zum Wochenmarkt fahren, anstatt immer nur zum Discounter.

4. Teil: Rezepte

Nach 48 Seiten, von 222 Seiten, ist man endlich da angekommen wo die Meisten doch hin wollen, bei den Rezepten. Hier finden wir 115 Rezepte die nicht nur nach Zutaten oder Fleischart sortiert sind, sondern auch nach Tageszeit. Die Rezepte sind gegliedert in Basics, Frühstück, Eier, Gemüse, Dips, Salate, rotes Fleisch, Geflügel, Fisch, Snacks, Desserts & Süsses und Getränke. Rezepte, welche wir schon ausprobiert haben und empfehlen können sind folgende.
Zucchini-Spaghetti mit Bolognese auf der Seite 105
Salatsauce >>Allrounder<< auf der Seite 116
Hamburger mit Ananas, Seite 139, war nicht ganz unser Fall
Schweinefilet in Kaffeekruste mit Blaubeersauce, Seite 155, ein saugeiles Rezept!
Kokos-Kabeljau, Seite 178, es wurde eine andere Beilage gewählt
Für Zwischendurch wurde auch schon einiges probiert.
Kokos-Riegel, Seite 191, etwas trocken aber sehr lecker,
Fruchtige Energie-Riegel, Seite 195, sau Lecker aber ACHTUNG die haben es in sich!

Fazit

Das Buch „Paleo – Power for Life“ ist eine sehr gute Grundlage für Leute welche ihre Ernährung bewusster gestalten möchten oder abnehmen wollen ohne zu hungern. Es bietet reichlich Informationen über das Thema Paleo und wem das noch nicht reicht dem sei die, dazugehörige, Internetseite www.Paleo360.de empfohlen. Dort findet man noch mehr Information, mehr Rezepte und Links rund ums Thema.

Kritik

So gut das Buch doch ist, so gibt es 3 Sachen die ich doch noch los werden möchte. Zum Teil findet man unpraktische Mengenangaben, z.B. sollen einmal 30ml Honig verwendet werden, hier wären Gewichtsangaben oder eine Angabe wie 2 EL besser. Zum Anderen ist das Buch nichts für Menschen, die kein Kokos mögen. Sehr Viele Rezepte enthalten Kokosmehl, Kokos-Öl, Kokosraspel oder andere Kokosprodukte. Zum Teil sollte man sich die Garzeiten und Temperaturen anschauen, sie wirken teilweise etwas lang und hoch.


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