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Paleo BBQ-Sauce

Eine gute BBQ-Sauce gehört genauso zu einem BBQ, wie ein Stück Fleisch. Leider enthalten, die meisten, BBQ-Sauce sehr viel Kristallzucker. Kristallzucker ist in sehr sehr vielen Lebensmittel drin. Sehr oft auch in Lebensmittel in dennen, meiner Meinung nach, kein Zucker rein gehört. Leider ist der Zucker in einer BBQ-Sauce ein essentieller Bestandteil, ohne Zucker karamelliesiert nichts. Bei der Paleo Ernährung gehört Zucker eindeutig auf die verboteme Liste, also muss eine Alternative zum Zucker her. Paleo taugliche alterativen sind Honig, Kokosblütenzucker, Kokosblüten Dichsaft und Ahornsirup.
Diese BBQ-Sauce ist bestimmt nicht 100% Paleo, aufgrund der Menge an Ahornsirup. Sie lässt sich am besten mit den Worten, fruchtig-süss mit einer scharfen Note, beschreiben.

Menge:

Dieses Rezept reicht für ca. 900 mL BBQ-Sauce.

Ausrüstung:

  • großen Topf
  • Pürierstab
  • Waage
  • Flaschen für die fertige Sauce
  • Mörser
  • Herd o.ä.

Zutaten:

  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1-2 TL Ghee
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Packung/Dose passierte Tomaten, 500g
  • 100 ml Apfelessig
  • 250 ml Orangensaft
  • 6 EL Ahornsirup
  • 2 TL Pfeffer, grob gemahlen
  • 3 TL Senfkörner
  • 2 TL Paprikapulver
  • 2 kleine Chillies, hiermit lässt sich die Schärfe beeinflussen.
  • 2 TL Rauschsalz grob, und zum abschmecken noch etwas
  • 50 ml Scotch Whisky, einen rauchigen

Zubereitung:

Den Pfeffer, das Rauchsalz und die Senfkörner in den Möser geben und fein mörsern. Dann das Paprikapulver untermischen und beiseite stellen.

Die Zwiebel wird geschält, fein gewürfelt und mit dem Ghee und Tomatenmark im Topf angebraten.

Jetzt kommen alle weiteren Zutaten, auch die gemörserten Gewürze, in den Topf und alles gut miteinander vermischen. Die Basis wird jetzt, bei mittlerer Hitze, kurz aufgekocht und dann eine Stunde, bei reduzierter Hitze, weiter gekocht. Nach der Stunde wird die BBQ-Sauce puriert und dann abgefüllt.

Zeitbedarf:

Vorbereitung: ca. 15 min
Kochen: ca. 75 min

Schwierigkeitsgrad:

Paleo – Power for Life von Nico Richter

Im Leitartikel zur Steinzeiternährung habe ich es ja schon kurz erwähnt, das Kochbuch „Paleo – Power for Life“. Dieses Buch gab uns das Grundwissen für unseren 30 Tage Selbstversuch. Der 30 Tage Test, dessen Regeln und die Grundlagen zur Paleo Ernährung lassen sich im Buch nachlesen. Bei uns liegt es die letzten 3 Wochen immer griffbereit in der Küche. Am Anfang um uns die Frage zu beantworten, ob wir dies oder das essen dürfen. Und nun bietet es mit seinen 115 Rezepten die Grundlage für unseren Tag.

Design

Die Aufmachung vom Buch war für mich der Kaufgrund. In der Buchhandlung lagen 2 Bücher zum Thema Paleo aus. Einmal Paleo – Power for Life und dann noch Paleo-Küche für Genießer. Das Erste wirkte einfach männlicher und nicht so verspielt. Dies ist aber nur der erste Eindruck.

Aufteilung des Buches

Im Vorwort des Buches, „Paleo – Power for Life“, erklärt Nico wie er zur Paleo Ernährung gekommen ist und wie es ihm seit dem geht. Kurz gesagt, es geht ihm besser. Dazu gibt es dann noch ein Interview von Frau Dr. Hartmann. Nach dem Vorwort erfolg die Gliederung des Buches in 4 Teile.

1. Teil: Paleo die Grundlagen

In diesem Kapitel geht es um die Grundlagen, was ist erlaubt, was ist verboten und auch der Grund hinter dieser Einteilung wird hier erklärt. Darüber hinaus gibt es Tipps und Ratschläge wie eine typische Paleo Ernährung aussehen kann. Wie hoch sollte der Anteil an Gemüse, Protein, Fett und Obst bei einer Mahlzeit sein. Und es werden die Probleme mit dem Gluten und der Milch erläutert.

2. Teil: 30 Tage Paleo – der perfekte Start

Im 2. Teil bekommt man Informationen über den 30 Tage Test. Wann sollte man ihn beginnen, wie sollte man sich und die Küche vorbereiten, lieber langsam oder doch direkt beginnen? Alle diese Fragen und viele mehr werden in diesem Kapitel beantwortet. Das schöne an diesem Teil ist der 30 Tage Speiseplan. Die dazu gehörige Einkaufsliste findet man Online unter www. Paleo360.de.

3. Teil: Paleo Praxis – Kochvergnügen mit mehrwert

In diesem Teil des Buches geht es um die Grundlagen der Lebensmittelbeschaffung, nicht billig sondern nachhaltig ist gerade bei Paleo die Devise. In der heutigen Zeit, der Globalisierung, gibt es fast Alles zu jeder Zeit. Besser ist es auf Regionales und Saisonales zurück zugreifen. Also lieber ab auf das Rad und zum nächsten Hofladen oder zum Wochenmarkt fahren, anstatt immer nur zum Discounter.

4. Teil: Rezepte

Nach 48 Seiten, von 222 Seiten, ist man endlich da angekommen wo die Meisten doch hin wollen, bei den Rezepten. Hier finden wir 115 Rezepte die nicht nur nach Zutaten oder Fleischart sortiert sind, sondern auch nach Tageszeit. Die Rezepte sind gegliedert in Basics, Frühstück, Eier, Gemüse, Dips, Salate, rotes Fleisch, Geflügel, Fisch, Snacks, Desserts & Süsses und Getränke. Rezepte, welche wir schon ausprobiert haben und empfehlen können sind folgende.
Zucchini-Spaghetti mit Bolognese auf der Seite 105
Salatsauce >>Allrounder<< auf der Seite 116
Hamburger mit Ananas, Seite 139, war nicht ganz unser Fall
Schweinefilet in Kaffeekruste mit Blaubeersauce, Seite 155, ein saugeiles Rezept!
Kokos-Kabeljau, Seite 178, es wurde eine andere Beilage gewählt
Für Zwischendurch wurde auch schon einiges probiert.
Kokos-Riegel, Seite 191, etwas trocken aber sehr lecker,
Fruchtige Energie-Riegel, Seite 195, sau Lecker aber ACHTUNG die haben es in sich!

Fazit

Das Buch „Paleo – Power for Life“ ist eine sehr gute Grundlage für Leute welche ihre Ernährung bewusster gestalten möchten oder abnehmen wollen ohne zu hungern. Es bietet reichlich Informationen über das Thema Paleo und wem das noch nicht reicht dem sei die, dazugehörige, Internetseite www.Paleo360.de empfohlen. Dort findet man noch mehr Information, mehr Rezepte und Links rund ums Thema.

Kritik

So gut das Buch doch ist, so gibt es 3 Sachen die ich doch noch los werden möchte. Zum Teil findet man unpraktische Mengenangaben, z.B. sollen einmal 30ml Honig verwendet werden, hier wären Gewichtsangaben oder eine Angabe wie 2 EL besser. Zum Anderen ist das Buch nichts für Menschen, die kein Kokos mögen. Sehr Viele Rezepte enthalten Kokosmehl, Kokos-Öl, Kokosraspel oder andere Kokosprodukte. Zum Teil sollte man sich die Garzeiten und Temperaturen anschauen, sie wirken teilweise etwas lang und hoch.


Paleo-PowerForLifePaleo-PFL

Paleo Hamburger Buns – glutenfrei

Sorry Leute, aber wir lieben nun mal das Grillen und Burger gehören einfach dazu. Auf unserer Suche nach Paleo tauglichen Buns sind wir über sehr komische Kreationen gestolpert. Die einen fielen schon beim anschauen auseinander und die anderen waren mit Milchprodukten zubereitet. Laktose haltige Produkte wollen wir mindestens im 30 Tage Test weglassen. Also musste etwas anderes her. Zugegeben sie sind etwas kompakter und fester im Biss als die normalen Buns. Trotzdem sorgen sie für ein gutes Fleisch zum Rest Verhältniss.

Ausrüstung:

  • 1 mittelgroße Schüssel
  • 1 Schneebesen
  • Waage
  • einen Grill, z.B. den Napoleon LE3 oder einen Backofen

Zutaten für 6 Buns:

  • 3 EL Kokosmehl
  • 85g gemahlene Mandeln
  • 85g Leinsamenmehl
  • 3 TL Reinweinstein Backpulver
  • 3 große Eier
  • 80 ml Mandelmilch
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 bis 2 Esslöffel Sesamsamen
  • 1/2 EL Meersalz, oder nach Geschmack, 1 EL Honig

Zubereitung:

Der Grill oder der Backofen wird auf 180°C vorgeheizt. Für den Grill wird ein Pizzastein o.ä. benötigt und für den Backofen ein Backblech mit Backpapier.

In einer mittelgroßen Schüssel werden die Mehle, das Backpulver und das Salz, mit Hilfe eines Schneebesens, vermischt. Es dürfen keine Klumpen übrig bleiben. Wer die süße Variante macht, drittelt die Salzmenge, der Honig kommt später dazu!

Jetzt werden die Eier in die Schüssel gegeben. Danach kommen die Mandelmilch und das Oliven Öl dazu. Wer es süß mag fügt jetzt auch den Honig hinzu. Nun heißt es alles klumpenfrei vermischen.

Die 6 Burns werden geformt und kurz, mit einer Seite, in die Sesamsamen gedrückt. Lass sie so ca. 10 min ruhen. Um sie dann ca. 20 min lang zu backen, bis sie schön lecker golden ausschauen.

PaleoBuns

Passende Burger:

Die BBQ Sauce und Mayo sollte selbst gemacht werden oder es sollten Saucen gekauft werden, welche ohne jegliche künstlichen Zusätze auskommen.