Schlagwort-Archive: Käse

open BBQ 2013 bei Jordan Olivenöl

open bbq jordan olivenöl catering grillblog rezepte gemüse vegetarisch grillenAm Samstag, den 13.07.2013 haben wir, also Bastian und Ich, uns auf ganz neues Terrain gewagt: Catering.

Schon Anfang des Jahres hatten wir zusammen mit Bastian Jordan von Jordan Olivenöl die gemeinsame Idee beim alljährlichen open BBQ am Lagerverkauf von Jordan in Solingen das Catering zu unterstützen.

Neben Otto Gourmet und Amida, die jeweils für gutes Fleisch und leckere Desserts gesorgt haben, waren wir für ein paar Gerichte, die auf den Käsesorten die die Firma Jordan importiert, zuständig.

Die Kreationen, die wir serviert haben waren Feta-Gemüse-Spieße, Ladotiri im Baconmantel und Ladotiri zwischen Erlenholz geräuchert.

jordan olivenöl catering otto gourmet ocb pitmaster crew

Feta ist ja hinreichend bekannt… Ladotiri hingegen in Deutschland weitestgehend unbekannt. Dieser Käse wird mindestes sechs Monate in Olivenöl gereift und ging beim open BBQ, vor allem im Baconmantel gegrillt und mit einer Mischung aus Malabar- und Afrikanischem Langpfeffer sowie etwas Jordan Olivenöl gefinished, weg wie warme Semmeln.

ladotiri grillen olivenöl jordan solingen grillblogDie Feta-Gemüse-Spieße mit Knoblauch-Olivenöl-Marinade wurden im Weinreben-Rauch gesmoked und ebenfalls mit Olivenöl gefinished.

feta gemüse spieße grillen grillblog outdoor olivenöl

Das Event war für uns ein voller Erfolg… es gab sehr viel positives Feedback zu unseren Gerichten, was uns für unser erstes Catering sehr gefreut hat.

catering mediterran grillen grillblog jordan olivenöl solingenDie Stimmung auf dem open BBQ war sehr ungezwungen und man kam schnell mit Kunden, Mitarbeitern und „Mitcaterern“ ins Gespräch. – Die mediterrane Atmosphäre, die das Team um Bastian Jordan nach Solingen gezaubert hat und das tolle Wetter waren da mit Sicherheit nicht unschuldig. – Hoffentlich bis zum nächsten Mal!

Grillblog Christian

Backen im Dutch Oven

BBQ Bull campen grillen Der Dutch Oven ist so eine Art universal Waffe wenn es ums kochen geht. Wir haben hier das 10″ Modell von BBQ Bull im Einsatzt. Für den letzten Ausflug habe ich mir diesen von Christian geliehen.

Aber wie klappt das mit dem Backen? Nun, dazu muss man sich vorher etwas mit der ganze Sache beschäftigen. Durch die schwere Bauart ist viel Material vorhanden. Dieses ermöglicht eine recht gleichmäßige Abgabe von Hitze an den Innenraum. Dadurch das wir zusätzlich Kohlen auf den Deckel legen kommt nicht nur Hitze von unten sondern auch von oben. Durch das Verhältnis von Kohlen auf dem Deckel und unter dem Topf kann man nun wunderbar Ober und Unterhitze regulieren. Als Faustformel gilt – Durchmesser des Topfes, hier also zehn, mal zwei, ergibt die Anzahl an Kohlen die für ca. 180° benötigt werden. Davon kommen 1/3 unter den Dutch Oven und 2/3 auf den Deckel. Fertig ist der kleine Backofen für unterwegs.Dutch_Oven_Brot9233

Doch warum der ganze Aufwand, Brot bekommt man ja schließlich überall? Yvonne und ich haben beide eine Glutenunverträglichkeit, Brot frisch beim Bäcker kaufen fällt für uns zu 99% der Zeit flach. Wir haben zwar immer etwas auf Vorrat dabei, aber so ein frisches warmes Brot ist einfach toll! Deswegen und weil es mir auch viel Spaß macht, backe ich öfters im Dutch Oven.Dutch_Oven_Brot9235

Wir kaufen uns meistens fertige Teigmischungen die man nur noch mit Wasser und etwas Hefe mischen muss. Je nach Lust und Laune kommen noch Kerne, Olive, Zwiebeln oder Knoblauch dazu. Ich brauchte etwas zum Frühstücken und hatte mir extra noch Käse eingepackt. Besser kann man doch nicht in den Tag starten!

Dutch_Oven_Brot9238

Pizza Grillabend

AbendPizzaThumbSchon länger habe ich das Rezept für einen Pizzateig hier rumliegen und nun sollte es in die Tat umgesetzt werden. Also erst einmal etwas einlesen und feststellen, dass man für ne schöne Pizza über 400°C schaffen sollte. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, wurde als Kohle die Weber Steak House ausgewählt. Diese sollte Unterstützung von Olivenholz bekommen, mal schauen ob der Plan aufgeht. Beim Einkaufen bin ich dann auf ein weiteres Problem gestoßen: Laut Rezept braucht man Mehl der Qualität „Tipo 00“. Ich konnte es in keinem Supermarkt finden, aber zum Glück führt die Metro dieses Mehl, genauso wie das Olivenholz. Die Gäste sollten zwischen 17 und 18 Uhr kommen. Laut Pizza Teig Rezept muss der Teig min. 6 Stunden ruhen und ca. 40 Minuten bearbeitet werden, also heißt es gegen 11 Uhr anzufangen den Teig vorzubereiten. Als der Teig seine letzte Ruhepause hatte, konnte man ihn beim Wachsen zusehen. Oh Mann geht der gut auf. – So gut, dass meine Schale fast zu klein wurde. In dieser Zeit wurde der Feldsalat gezupft und das Dressing vorbereitet.

Als gegen 17:30 Uhr die Gäste kamen, war der Pizza Teig bereit zum Vergrillen. Aber bevor wir damit starten konnten, mussten wir den Grill anwerfen. Zur Überraschung von Christian drückte ich ihm kein Feuerzeug oder Streichhölzer in die Hand, sondern eine Blechdose gefüllt mit einem Feuerstein und Zunderwolle. Nach ca. einer Minute brannte der Zunder und somit auch die Weber Grillanzünder. Nach dem die Steakhouse-Kohle gut durchgeglüht war, wurde sie in den Grill überführt und der Pizzastein für ca. 10 Minuten vorgeheizt. Nach den 10 Minuten legten wir ein großes und ein kleines Stück Olivenholz auf die Glut und bereiteten die Pizzen vor. Als wir zum Grill zurück kamen und den Deckel öffneten schlugen uns schon Flammen entgegen, genau so wie wir es haben wollten. Das Grilldeckelthermometer zeigt 50°C an… Ne, das kann nicht sein! Es sei den… Na logisch: Es ist einmal rum und steht somit auf ca. 400°C. Yes, der Plan ist aufgegangen und die Pizzen konnten auf den Grill. Nach weniger als 10 Minuten kamen die ersten zwei Pizzen auf den Tisch und sie waren Klasse. Kross, nicht verbrannt und einfach nur lecker! Bei der zweiten Fuhre Pizzen ist mir dann aufgefallen, dass der Feldsalat ja noch in der Küche steht. Das war knapp und der Salat nach ca. 10 Minuten leer… Muss der lecker gewesen sein. Zwischen zwei Blechen wurde immer etwas Olivenholz nachgelegt um die Temperatur oben und die Flammen in Gang zu halten. Nach dem dritten Blech Pizzen, also nach der sechsten Pizza waren wir alle gut gesättigt. Noch schnell den restlichen Teig als Pizzabrot gegrillt und dann ging es an den Nachtisch.

Als Nachtisch gab es Birnenspieße mit Karamellsauce an Eis. Auch diese Spieße wurde natürlich gegrillt und die Karamellsauce wurde in der Küche zubereitet. Dieser Nachtisch rundete den Abend perfekt ab… Noch genüsslich das Bier austrinken und den Abend ausklingen lassen.

Wenn ihr mich jetzt fragt, ob es meine beste Pizza war, muss ich wohl mit NEIN antworten. Warum? Ganz einfach: Sie gehört zu meinen Top 3 Pizzen. – Ob nun Platz 1, 2 oder 3 wüsste ich selbst nicht. Die anderen beiden habe ich in Nizza und New York City gegessen. Wie auch immer… Ich werde jetzt meine Pizza öfters selbst machen, denn selbst gemacht mit frischen Zutaten schmeckt es allemal besser als gekaufte Tiefkühlware.

 

Lustigerweise passt unsere Pizza genau zum Blog-Event von der Zorra, vom Blog 1x umrühren bitte aka Kochtopf, denn das Thema ist… PIZZA. Dieses Blog-Event wird zusammen mit Luna’s Philosophy ausgerichtet.
Und wir lieben PIZZA!
Blog-Event LXXXVI - We ♥ Pizza (Einsendeschluss 15. April 2013)