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Buchreview: Weber’s Chicken

Es gibt mal wieder ein neues Grillbuch in unserer Rezeptsammlung: Weber’s Chicken darf sich neben der Grillbibel und dem Buch übers Räuchern und Smoken einreihen.

Die Weber’s-Serie von Jamie Purviance erscheint in Deutschland im GU-Verlag, der in Sachen Ratgeber zu den Themen Kochen und Genießen ganz vorne mit dabei ist. Neben dem Verlangen die Weber-Grillbücher irgendwann mal vollzählig im Küchenregal stehen zu haben, finde ich auch Bücher wie Biogärtnern für Selbstversorger von Christel Rupp oder die Standardwerke von Teubner (Das große Buch vom Fleisch, Das große Buch der Kräuter & Gewürze und so weiter) extrem interessant. – Aber kommen wir zur…

Rezension Weber’s Chicken

Schmeckt nach Hühnchen. – Das trifft bei diesem Buch wohl auf die meisten Rezepte zu. Diese sind in dem Buch zum einen gegliedert nach Hähnchen-Rezepten zum Grillen, Würzmischungen, Saucen und Beilagen-Rezepten. Die Hähnchenrezepte selbst werden dann noch einmal unterschieden nach „im Ganzen gegrillt“, „Hähnchenteile mit Knochen“, „Hackfleisch“, „Ausgelöste Hähnchenschenkel“ und „Ausgelöste Hähnchenbrüste“.

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Wie von Jamie Purviance gewohnt, sind wieder sehr stark von Strömungen aus dem Fusion Food und der asiatischen Küche inspirierte und überraschende Rezepte dabei. – Sehr gut… es muss wirklich nicht zum eintausendsten Mal geschrieben werden, dass fast alles vom Grill mit Magic Dust gewürzt schmeckt.

Sehr schön finde ich, dass Rezepte wie „platte Hähnchen“, ausgelöste Schenkel und auch Wraps und Sandwiches den Weg in das Buch gefunden haben. Vor allem im Sommer werden bei uns wohl einige Gerichte aus Weber’s Chicken auf den Tisch kommen.

Fazit

Einen Kritikpunkt muss ich vorab anführen: Bei den Bildern wurde in diesem Buch leider wirklich gegeizt, denn nicht jedes Rezept hat ein Bild. Bei Saucen und Rubs ok, aber es sind auch ein paar Rezepte dabei, bei denen ich mir erstmal nähere Gedanken machen musste, wie das fertig aussehen soll. Insgesamt aber ein tolles Buch. – Vor allem, wenn man sich dem, bei uns in Deutschland bei vielen grillenden Männern so verpöhnten, Geflügel widmen möchte. Und das kann ich nur empfehlen: Es gibt soviel mehr Möglichkeiten als die marinierte Hähnchenbrust aus dem Kühlregal.

BBC – Beer Butt Chicken

BBC, beer butt chicken, drunken chicken, besoffener Hahn, beer can chicken und so weiter, es gibt viele Namen für diese Art von Hühnchen Zubereitung. Viele Namen und doch meinen sie alle das gleiche, man stülpt das Hühnchen über einen Behälter der mit einer Flüssigkeit gefüllt ist. Als Behälter eignen sich Bierdosen oder spezielle Hähnchenhalter. Bei der Flüssigkeit ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt, mit Bier oder Wein klappt es sehr gut. Grade beim BBC ist bier die erste Wahl da die gewünschte Flüssigkeit ja schon im Behälter ist. Die Flüssigkeit im Behälter verhindert, dass das Hühnchen beim Zubereiten nicht zu trocken wird und trotzdem eine knusprige Haut hat.

Ausrüstung:

  • Grill (idealerweise mit indirekter Zone) oder Backofen
  • Thermometer
  • Bierdose oder Hähnchenhalter
  • Kleine Schüssel
  • Alufolie
  • Pinsel o.ä.

Zutaten:

  • Hähnchen
  • Magic Dust
  • Bier
  • Sonnenblumenöl
  • Rosmarin
  • Thymian

Zubereitung des BBC:

Der Grill wird angeheizt und auf eine Temperatur von 170-190°C eingestellt. In der kleinen Schüssel werden 5-7 EL Magic Dust mit dem Öl, zu einer streichfähigen Paste vermischt. Die Dose oder der Behälter des Halters werden mit dem Bier gefüllt und die Kräuter kommen dort noch mit rein. Nun kann das Hühnchen über den Behälter gestülpt werden. Mit der Paste wird das Hähnchen ordentlich eingepinselt und kommt danach auf den Grill. Nach ca. 20 Minuten bekommt das Hühnchen noch mal einen Magic Rub Anstrich und die Flügel werden in Alufolie eingepackt, damit sie nicht verbrennen. Nach weiteren ca. 40 Minuten sollte die Kerntemperatur von 80°C erreicht sein und damit ist das BBC fertig.
Wir wünschen einen guten Appetit!

Zeitbedarf:

Ca. 10 Minuten Vorbereitung und ca.  60-80 Minuten Zubereitung. Die Garzeit ist abhängig von der Größe des Hähnchens.

Schwierigkeitsgrad:

After-Work-Outdoor-Cooking: Chicken Bites Curry

jack links chicken bites rezept recipe outdoor hiking wandern trekkingLetzte Woche habe ich nach der Arbeit spontan Lust auf Kochen im Garten bekommen. Dieses mal aber nicht mit dem Grill, sondern wie auch schon einmal im letzten Monat wieder mit der Campingausrüstung. – Sprich: Der Primus EtaPower musste mal wieder herhalten…

Da ich schon länger die Idee hatte mit Beef Jerky oder einem der anderen Trockenfleischprodukte von Jack Link’s ein warmes Gericht zu kochen, habe ich mich einfach mal an einem indisch angehauchten Curry-Gericht versucht, dass neben Zwiebeln, Knoblauch und viel (!) Currypulver auch „Jack Link’s Chicken Bites Curry“ enthält.

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Das Kochen an sich ging leicht von der Hand… denn im Grunde wird nur alles angebraten, gewürzt und mit Joghurt sozusagen abgelöscht. Schon ist das Curry fertig. Dazu leckeren Reis und guten Appetit.

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Das Rezept für das „Chicken Bites Curry“ findet ihr übrigens in unserem Rezept-Archiv.

Grillblog Christian