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Brainstream Firewire Grillspieß

Brainstream Firewire Grillbuch Rezepte GrillspießHeute möchte ich Euch mal ein interessantes Produkt vorstellen, das sich ganz neu in unserem Fundus von Grillausrüstung befindet:

Den Brainstream FireWire-Grillspieß und das dazu gehörende Grillbuch mit Rezepten und Tipps. – Der FireWire ist ein flexibler Grillspieß aus Edelstahldraht, der es zum einen ermöglicht auch auf kleineren Kugelgrills sehr einfach mit Spießen zu arbeiten und zum anderen Raum für kreative Experimente lässt.

Ich habe hier aktuell drei Spieße verfügbar: Das Buch wird zusammen mit einem Spieß verkauft und die Spieße selbst gibt es einzeln oder im 2er-Set.

Ein FireWire ist ca. 75 cm lang, hat an einem Ende eine Schlaufe und am anderen einen kurzen Pin, der sowohl zum Aufspießen des Grillguts, als auch zum Wenden während des Grillens gedacht ist. Die Öse kann man verwenden um den Grillspieß zum Kreis zu legen oder auch zum Aufhängen des FireWires über dem Lagerfeuer, im Räucherofen oder über bzw. in sonstigen Garstätten.

Noch habe ich die FireWires nicht testen können, werde dies aber so schnell wie möglich mit ein paar Rezepten aus dem Grillbuch und auch eigenen Kreationen nachholen und darüber berichten. Namen wie zum Beispiel „Vampires Panic“ machen schon Lust aufs Nachgrillen und zeigen, dass das Buch neben tollen Rezepten auch noch eine gehörige Prise Humor enthält.

 

CK’s Thermite Rub

Ihr wollt es heiß? Probiert es doch einmal mit Thermit! – Hier haben wir ein Rub, das wirklich „was kann“ wie wir so sagen. Der Thermite Rub kombiniert die Schärfe von Chili mit dem pikanten Aroma von schwarzem Pfeffer… ein bisschen Zucker dazu um das ganze zusammen zu bringen und beim Steak Grillen für eine schöne Färbung zu sorgen.

Dieser pikante Rub basiert lose auf der Grundidee des „Magic Dust“-Rubs und eignet sich super für deftiges Fleisch wie Rindersteaks aller Art, für Burger und für Nackensteaks vom Schwein. Aber auch zum Nachwürzen bzw. Nachschärfen bei Tisch ist der Thermite Rub gut geeignet. – Vor allem, wenn das säuerliche Aroma der typischen Hot Sauces einmal nicht erwünscht ist.

Ausrüstung

  • Mörser

Zutaten

  • 1 Teil geschrotene Chilischoten (richtig schön scharfe)
  • 1 Teil zerstoßene schwarze Pfefferkörner
  • 1 Teil zerstoßene Senfkörner
  • 1 Teil Cumin / Kreuzkümmel
  • 1 Teil granulierten Knoblauch
  • 2 Teile Paprika (scharf)
  • 1 Teil Rohrzucker
  • 1 Teil Rauchsalz (wenn nicht verfügbar, tut es auch normales Salz)

Zubereitung

Die Chilischoten, Pfefferkörner und Senfkörner jeweils einzeln im Mörser zerstoßen und zusammen geben, dann mit den restlichen Zutaten vermischen. Wer noch ein bisschen mehr interessante Aromen möchte, kann die Senfkörner vor dem zerstoßen in einer Pfanne anrösten.

Zeitbedarf

Für das Rub selbst (ohne Senfkörner rösten) ca. fünf Minuten.

Schwierigkeitsgrad

Schärfegrad

Empfehlung

Mein Tipp ist… Ein (nicht zu stark) mit dem Thermite Rub gewürztes T-Bone-Steak grillen.

Fischgrillen am Sonntag

Fisch Grillen LagerfeuerHeute hatte Judith ihre beste Freundin zu Besuch und ich habe mir Martin zur Verstärkung beim Fischgrillen dazu geholt.

Wir hatten schon länger mal vor bei uns im Garten Wildnis ein Lagerfeuer zu machen und darüber etwas Essbares zuzubereiten. Nachdem wir im real,- nicht an den fertig ausgenommenen Tilapias vorbei gehen konnten, die es zusammen mit einem einfachen Fischgriller für nur 4,99€ zu erwerben gab, lag es hier nahe doch direkt beides zu verwenden. Da noch etwas Anderes für die Frauen her musste – die ja eigentlich primär bekocht werden sollten – gab es auch noch Tilapiafilets und Thunfisch-Steaks…

Die Gerichte

Es gab Tilapiafilet und Thunfisch-Steaks von der kanadischen Zederholz-Planke, Tilapia (ganz) vom Lagerfeuer, Halloumi- und Fetaspieße mit Gemüse und als Dessert Apfelringe mit Marshmallows, Zimt und Whisky. 

Vorbereitungen und so weiter

Als erstes haben wir die Apfelringe in Whisky eingelegt… das sollte ja gut durchziehen. Als nächstes ging es dann an den ganzen Tilapia, da die Filets und Steaks erst noch auftauen mussten. – Dieser wanderte fertig vorbereitet in den Fischgriller. Danach wurden dann die „zerlegten Fische“ und Gemüsespieße zubereitet.

Die Zubereitung von Fisch über dem Lagerfeuer

Für den Tilapia haben wir einfach ein Lagerfeuer gemacht und einen großen Stein daneben gelegt. Den Fischgriller haben wir dann mit einem weiteren Stein beschwert, so dass er ca. 25 cm über dem Feuer gelegen hat. Diese Methode hat sich für die unkomplizierte Zubereitung von ganzen Fischen ohne Grill als absolut tauglich erwiesen. – Richtig schönes Outdoor-Cooking. Die anderen Fische haben wir auf der Planke zubereitet und die Spieße wurden einfach indirekt gegrillt. Aber genug zur Zubereitung… die Details findet Ihr eh in den oben verlinkten Rezepten.

Bei Tisch ;-)

Bei den Frauen kamen eindeutig die Spieße, die wir nach dem Rezept aus „Das ultimative Grillbuch“ gekocht bzw. gegrillt haben, am besten an. Die Fische von der Planke waren eher durchschnittlich… Die Planke hat einen sehr schönen Geschmack abgegeben, der allerdings, da sehr intensiv, für den Tilapia weniger passend war… für den Thunfisch dafür um so besser. Leider war dieser Fisch insgesamt ein bisschen zu lang auf dem Grill. Das Highlight des Tages war, zumindest für Martin und mich, der Tilapia vom Lagerfeuer: Super saftig, lecker gewürzt und da über dem Lagerfeuer zubereitet sowieso irgendwie toll.

Fazit

Den Fisch von der Planke müssen wir noch optimieren. Den Tilapia (oder einen anderen Fisch) vom Lagerfeuer müssen wir auf jeden Fall wiederholen. Vor allem da Bastian bestimmt mal mitmachen möchte. ;-) – Ein Tilapia wartet noch im unserem Gefrierschrank. Ich denke mal der Fischgriller wird bei zukünftigen Campingtrips immer dabei sein.

Ach ja… und Whisky in dem drei Stunden lang Äpfel zusammen mit Zimt und Zitrone eingelegt waren ist durchaus lecker.