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Refried Beans OCB HD

Nicht nur aus Rumänien habe ich in letzter Zeit Rezepte mitgebracht: Auch auf meiner letzten Dienstreise in die USA konnte ich mal wieder meinen kulinarischen Horizont erweitern. Mit einem Arbeitskollegen aus Mexico war ich zum Lunch in einem mexikanischen Restaurant und wurde von ihm durch die traditionelle nordmexikanische Küche geführt. Ein absolutes Highlight waren für mich die Refried Beans. – Da habe ich mir direkt die Zubereitung erklären lassen und daraus ein OCB HD-Rezept abgeleitet, dass letzten Sonntag mit Erfolg bei einem großen BBQ getestet wurde.

Refried Beans OCB HD

Zutaten

  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose weiße Bohnen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Chili (Schärfe nach Geschmack)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 TL geräuchertes (!) Paprikapulver
  • 1 TL Koriandersamen (geschroten)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Salz
  • 1 guter Schuss Olivenöl
  • 1 Schuss Zitronen- oder Limettensaft
  • etwas Brühe zum angießen

Zubereitung

Zuerst Zwiebel, Knoblauch und Chili fein hacken. In einem Topf das Olivenöl auf mittlere Hitze erwärmen und die Zwiebel mit dem Knoblauch andünsten bis die Zwiebel glasig ist.

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Gewürze und Chili hinzufügen, kurz mit anrösten und dann die Bohnen mit etwas Brühe hinzufügen. Die Mischung nun ungefähr 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss etwas Limettensaft hinzufügen und die Bohnen mit einem Kartoffelstampfer oder Zauberstab pürieren.

Tipp

Unsere Refried Beans OCB HD sind natürlich eine super Ergänzung bzw. Bestandteil von TexMex-Gerichten wie Tacos, Burritos, Fajitas, Gorditas und Chiles Rellenos. Aber auch zu deftigen BBQ-Gerichten wie Brisket, Pulled Pork oder Ribs passt das Bohnenpüree perfekt.

Baba Ganoush – Auberginencreme aus dem nahen Osten

Wenn  es um vegetarische und vegane Rezepte geht, bleibe ich in der Regel „irgendwo im nahen Osten oder arabischen Raum hängen“. Die verwendeten Gewürze haben es mir nämlich wirklich angetan und bringen jedes noch so fade Gemüse auf Trab.

Ein solch tolles Gericht ist Baba Ganoush. – Eine sehr traditionelle und weit verbreitete Creme aus gegrillten Auberginen. Diese kann man entweder als veganes bzw. vegetarisches Hauptgericht oder auch als Beilage zu gegrilltem Lamm servieren.

Das Baba Ganoush lässt sich prima in Teamwork von Grill und Thermomix zubereiten.

Rezept: Baba Ganoush

Zutaten

  • 100g Sesam
  • 4 EL Sesamöl
  • 1,5 kg Auberginen
  • 3 bis 6 Knoblauchzehen
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Saft von 2 Zitronen
  • 3 TL Meersalz (meine Empfehlung: Urmeersalz von King of Salt)
  • Olivenöl und Chilipulver zum Anrichten

Zubereitung

Den Grill für indirekte Hitze von ca. 200 °C vorbereiten und die Auberginen grillen bis sie leicht zusammenfallen und sich die Schale leicht bräunlich verfärbt. Dies sollte in ca. 30 Minuten erledigt sein. Danach könnt Ihr die Auberginen vom Grill nehmen und ein wenig abkühlen lassen.

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In der Zwischenzeit die Sesamkörner anrösten (zum Beispiel in einer Gußpfanne auf dem Grill) und zusammen mit dem Sesamöl im Thermomix 30 Sekunden/Stufe 10  zu einer Paste verarbeiten. Zwischenzeitlich die Sesamkörner mit dem Spatel wieder nach unten zum Messer schieben.

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Jetzt könnt Ihr Knoblauch, Salz, zwei Drittel der Petersilie und den Zitronensaft dazu geben und mit dem Thermomix 10 Sekunden/Stufe 5 pürieren.

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Jetzt sollten die Auberginen so weit abgekühlt sein, dass ihr gut damit arbeiten könnt. – Also los: Die Auberginen werden halbiert und das weich gegrillte Fruchtfleisch mit einem Löffel herausgekratzt und in den Mixtopf gegeben. Zusammen mit der Sesampaste könnt Ihr das Ganze dann jetzt zum Baba Ganoush vermixen: 20-30 Sekunden/Stufe 5 pürieren und gegebenenfalls zwischenzeitlich mit dem Spatel nachhelfen.

Jetzt könnt Ihr das Baba Ganoush auf einen Teller geben und mit etwas (oder je nach Geschmack auch etwas mehr) Chilipulver und einem ordentlichen Schuss guten Olivenöls appetitlich anrichten. Dies ist wieder mal eines der Gerichte bei dem man merkt, dass ein wirklich gutes natürliches und hochwertiges Olivenöl wie zum Beispiel von Jordan Olivenöl den Unterschied zwischen lecker und Geschmacksexplosion macht…

In diesem Sinne: Guten Appetit!

SteakChamp Gewürzmischungen

Als wir neulich Besuch zum Steak-Grillen hatten, haben wir die Gelegenheit genutzt um eine Querverkostung der neuen Gewürzmischungen von SteakChamp zu machen. SteakChamp hat die drei erhältlichen Mischungen nach Städten in den USA benannt, die jeweils als Symbol für typische regionale Geschmacksrichtungen dienen.

Querverkostung von Steak-GewürzenAls Test-Fleisch bei unserer Querverkostung der Steakgewürze diente – aktuell sehr passend zur Fußball-WM – Brasilianisches Rib Eye. Das Fleisch wurde ungewürzt auf unserem O-Grill 3000 scharf angegrillt und indirekt fertig gegart. Bei genau 54°C Kerntemperatur, also medium rare, wurde das Steak in dünne Streifen geschnitten für die Gewürz-Kostprobe serviert.

Aber nun zur Verkostung…

No.1: New York

gewurzmischung steakchamp new york steakDie SteakChamp Gewürzmischung „New York“ ist eine klassische Steakmischung aus Meersalz und verschiedenen Pfeffersorten. Hier haben wir keine Überraschungen erwartet und können eigentlich nur sagen: Gute Gewürzmischung für Steaks. Das verwendete Salz kann Murray River Solesalz (unserem Favoriten) leider nicht das Wasser reichen. Die Zusammensetzung ist aber insgesamt harmonisch, die verwendeten Gewürze schmecken frisch und intensiv. – Passt also!

No.2: Kansas City

steakchamp gewürze kansas grillblog testBei dem Namen „Kansas City“ denkt man ja direkt an BBQ und „rote Gewürzmischungen“ mit Paprika und Chili. – SteakChamp hat sich hier inspirieren lassen und so ist die Mischung Kansas City zwar primär eine Pfeffer-Mischung, setzt sich aber insgesamt aus Pfeffer schwarz und weiß, Chilis (Cayenne, Ancho, Birdseye), Oregano, Thymian, Zwiebel und Knoblauch zusammen. Die BBQ-Wurzeln kann man also nicht leugnen. Die Gewürzmischung ist gut abgestimmt und hat eine fruchtig-frische Schärfe. Gut finden wir hier, dass kein Salz enthalten ist und man dieses nach Geschmack verwenden kann. Für Steaks war die Mischung Kansas City aber dennoch nicht unser Fall. – Wird demnächst als BBQ-Rub getestet.

No.3: Chicago

steakchamp gewürze mischung chicago bbq grillblogDie SteakChamp Gewürzmischung „Chicago“ enthält Pfeffer schwarz, Paprika, Zwiebeln, Meersalz, Petersilie, Koriander, Thymian, Basilikum, Senfkörner, Bohnenkraut, Oregano, Tomate, Chili, Knoblauch, Kubebenpfeffer, Assam Pfeffer und Szechuanpfeffer. Neben verschiedenen Pfeffern also auch einige Kräuter. Positiv ist hier wieder: Kein Salz enthalten. Bei der Mischung Chicago gingen die Meinungen ein wenig auseinander. Mir war es für ein Steak zu intensiv, anderen hat es sehr gut geschmeckt. Eindeutig am Besten kam die Mischung aber auf Brot mit Butter an.