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Lachsburger

Burger müssen ja nicht immer nur aus Rind sein… also haben wir hier ein Rezept für Burger aus selbst gemachtem „Lachs-Hack“.

Da Bastian und seine Liebste kein Gluten vertragen, haben wir die Burger auch schon mal in einer glutenfreien Variante gemacht. Die Patties an sich sind sehr leicht glutenfrei zu gestalten (man braucht nichts anderes als ein beliebiges glutenfreies Mehl als Bindemittel). – Die Brötchen sind da schon etwas schwieriger. Unsere Burgerbrötchen zum selber backen kommen wegen des Weizenmehl nicht in Frage, so dass glutenfreie Burgerbrötchen gebacken werden müssen.

Ausrüstung

  • Grill oder Feuerstelle und Gußpfanne

Zutaten (für 4 bis 5 Patties)

  • 1 kg Lachsfilet (oder von anderen rotfleischigen Salmoniden wie z.B. Fjordforelle)
  • 3 bis 4 EL Mehl (problemlos auch ein glutenfreies Mehl/Stärke)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Knoblauchgranulat
  • Mangold
  • Senf (Mittelscharf)
  • Körniger Dijon-Senf
  • Honig

Zubereitung

Die Zubereitung der Patties ist sehr einfach: Die Lachsfilets von der Haut befreien und so fein wie möglich mit dem Messer hacken. Den gehackten Fisch dann in eine Schüssel geben und zusammen mit Mehl, Salz, Pfeffer und Knoblauchgranulat vermengen, bis sich eine klebrige Masse ergibt. Aus dieser die Patties formen und in (ggf. glutenfreiem) Mehl wälzen.

Aus Honig, körnigem Dijon-Senf und mittelscharfem deutschen Senf wird nach Gefühl und Geschmack eine süß-scharfe Sauce angerührt.

Brötchen vorbereiten, aufschneiden, die untere Hälfte mit Mangold belegen und etwas von der Honig-Senf-Sauce auf die obere Hälfte geben.

Jetzt können die Patties gegrillt werden. – Ein Gußrost mit breiten Stegen ist hier klar zu bevorzugen. In der Pfanne ist es natürlich einfacher. Die Burger wenden, sobald sie sich mit einem Grillwender ohne Probleme vom Rost lösen lassen. Eine Zeitangabe zu machen ist hier schwierig, da ist etwas Gefühl erforderlich. Wenn sich die zweite Seite lösen lässt sind die Patties fertig.

Die Patties auf die untere Brötchenhälfte mit dem Mangold geben, etwas Salz und Pfeffer darauf streuen und nach Geschmack ein wenig Zitronensaft und den Burger schließen. – Fertig.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen dieser interessanten Alternative.

 

Zeitbedarf

ca. 30 Minuten Vorbereitung, ca. 5 bis 6 Minuten auf dem Grill

Schwierigkeitsgrad

Alabama White Sauce

Heute möchte ich euch hier eine Variante der Alabama White Sauce vorstellen.

Aufmerksam geworden bin ich auf diese Barbecue-Sauce (genauso wie auf Dale’s Steak Seasoning), durch einen seinerzeit in Deutschland stationierten US-Soldaten und guten Freund, der aus Alabama stammt und nun dort auch wieder lebt. – Thanks LoJo!

Die Alabama White Sauce ist eine BBQ-Sauce, die anders als in der Regel üblich, nicht primär auf Tomatenpüree, Glukosesirup und/oder Essig basiert, sondern auf Mayonnaise. Und um diese Sauce jetzt noch ein bisschen schräger zu machen, wird diese auch noch aufgekocht… was man ja bei Mayonnaise nicht unbedingt gerne macht.

Die Alabama White Sauce ist hauptsächlich im Norden Alabamas bekannt und beliebt und wird gern verwendet um Geflügel oder Seafood damit zu moppen (erst gegen Ende des Grillvorgangs), aber auch bei Tisch eignet sich diese sommerliche Sauce sehr gut als Würzbeilage zum Fleisch oder zum Dippen von Beilagen.

Ausrüstung

  • Kochtopf
  • Kocher (optional)
  • Schneebesen

Zutaten

  • 500 g Mayonnaise
  • 100 ml Apfelessig
  • 2 EL schwarzen Pfeffer
  • 1 EL gemahlene oder zerstoßene Senfkörner
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Salz

Zubereitung

Die Zubereitung der Alabama White Sauce ist sehr einfach: Alle Zutaten werden mit dem Schneebesen in die Mayonnaise eingerührt und vorsichtig erwärmt, bis sich alles zu einer homogenen Sauce verbunden hat.

Zeitbedarf

Ungefähr 10 bis 15 Minuten.

Schwierigkeitsgrad

Schärfegrad