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Burger-Wochen: Der Auftakt

Burger Hamburger Cheeseburger Bacon Grillen RezeptWir haben uns entschlossen in nächster Zeit einige Themen-Wochen auf dem Outdoor-Cooking-Blog zu veranstalten. Soll heißen: Für ca. 2-3 Wochen werden wir uns auf ein Thema fokussieren und intensiv darüber berichten.

Den Anfang machen ab heute die Burger-Wochen, die wir hiermit einläuten möchten. – Ihr dürft also gespannt sein, was wir in dieser Richtung in nächster Zeit für euch haben werden.

Ob Rezepte für leckere Burger, Wissensbeiträge oder thematisch passende Produktreviews… im Mittelpunkt steht „das Stück Fleisch im Brötchen“… Auf Wikipedia ist der Burger bzw. Hamburger im zugehörigen Artikel wie folgt beschrieben:

Ein Hamburger (auch kurz Burger) ist ein Weichbrötchen mit verschiedenen Belägen, das meistens als warmes Schnell- oder Fertiggericht verkauft wird. Hamburger werden hauptsächlich mit dem sog. patty, einer gegrillten Scheibe aus Rinderhackfleisch (einer Art Hacksteak) belegt und bilden den Standardartikel vieler Fast-Food-Ketten.

Um ehrlich zu sein, bringt diese Beschreibung es zwar auf den Punkt, ist aus Sicht eines Burger-Fans aber viel zu einfach, denn bei Burgern kann man so kreativ werden. – Und das ein Burger immer Fast-Food sein muss, wiederlegt als prominentestes Beispiel wohl der Ultimate Burger, wie von Nathan Myhrvold für Modernist Cuisine und The Wall Street Journal beschrieben.

Den Anfang der Burger-Wochen möchte ich heute mit dem Rezept für den Southern Bacon Burger machen… denn gestern Abend gab es bei uns Burger. Der Southern Bacon Burger ist ein Experiment, bei dem mal nicht pures Rinderhack als Patty zum Einsatz kommt, sondern diesem ca. 30% fein geschnittener Bacon untergemischt wird. Burger mit Bacon als zusätzlichem Belag sind (nicht nur) im Süden der USA sehr beliebt, so dass ich mit bezüglich der Saucen für die Alabama White Sauce und eine Barbecue Sauce entschieden habe. – Schön, dass ich von beiden Saucen noch selbst gemachte Reserven auf Lager hatte. Für ein selbst gebackenes Patty war unter der Woche leider nicht genug Zeit, so dass hier ganz simple Supermarkt-Ware zum Einsatz kam… diese ist aber mit ein wenig Olivenöl angetoastet absolut akzeptabel.

Das passende Burger-Rezept für den Southern Bacon Burger ist auch schon auf dem Outdoor-Cooking-Blog verfügbar.

 

Southern Bacon Burger

Hier haben wir einen klassischen Burger im Stil der südlichen Staaten der USA.

Die Besonderheit beim Southern Bacon Burger ist, dass der Bacon nicht wie meist üblich separat in der Pfanne gebraten und dann wie beispielsweise Käse oder Salat einfach auf den Burger geschichtet wird, sondern in feine Streifen geschnitten in das Rindfleisch-Patty eingearbeitet wird und es dadurch saftig und würzig macht.

Ausrüstung

  • Grill oder
  • Pfanne und Feuerstelle

Zutaten (pro Burger)

  • 200 g Rinderhack
  • 75 g Bacon
  • 1/2 Zwiebel
  • Peffer und Salz (Vorsicht: An Salzgehalt des Bacon denken)
  • 1 Burger-Brötchen
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Alabama White Sauce
  • 1-2 EL Barbecue Sauce
  • 2 Scheiben Schmelzkäse (optional)

Zubereitung

Bacon in feine, ca. 5 mm breite Streifen schneiden. Zwiebel fein hacken. Das Rinderhack zusammen mit der Zwiebel, dem Bacon, Salz und Pfeffer zu einem Patty verarbeiten. Nun das Burgerbrötchen aufschneiden, die Schnittflächen mit Olivenöl einreiben und auf dem Grill oder in der Pfanne antoasten. Nach dem Brötchen wandern die Patties auf den Grill. – Bei einem 275 g schweren Burger-Patty sollten 5 bis 6 Minuten (verteilt auf 2x 2,5 bis 3 Minuten) pro Seite einen Gargrad zwischen medium und well-done ergeben.

Während die Patties bei mittelhoher Hitze vor sich hin brutzeln, werden die Alamaba White Sauce auf der unteren Brötchenhälfte und eine BBQ-Sauce auf der oberen Hälfte verteilt.

Während der letzten 2,5 bis 3 Minuten der letzten Seite, kann man wenn es ein Southern Bacon Cheeseburger werden soll, noch zwei Scheiben Schmelzkäse auf das Patty geben.

Wenn die Burger-Patties fertig gegart sind, diese auf die unteren Brötchenhälften setzen, Deckel drauf und fertig ist der Southern Bacon Burger. Guten Appetit.

Zeitbedarf

Ungefähr 30 Minuten.

Schwierigkeitsgrad

CK’s Thermite Rub

Ihr wollt es heiß? Probiert es doch einmal mit Thermit! – Hier haben wir ein Rub, das wirklich „was kann“ wie wir so sagen. Der Thermite Rub kombiniert die Schärfe von Chili mit dem pikanten Aroma von schwarzem Pfeffer… ein bisschen Zucker dazu um das ganze zusammen zu bringen und beim Steak Grillen für eine schöne Färbung zu sorgen.

Dieser pikante Rub basiert lose auf der Grundidee des „Magic Dust“-Rubs und eignet sich super für deftiges Fleisch wie Rindersteaks aller Art, für Burger und für Nackensteaks vom Schwein. Aber auch zum Nachwürzen bzw. Nachschärfen bei Tisch ist der Thermite Rub gut geeignet. – Vor allem, wenn das säuerliche Aroma der typischen Hot Sauces einmal nicht erwünscht ist.

Ausrüstung

  • Mörser

Zutaten

  • 1 Teil geschrotene Chilischoten (richtig schön scharfe)
  • 1 Teil zerstoßene schwarze Pfefferkörner
  • 1 Teil zerstoßene Senfkörner
  • 1 Teil Cumin / Kreuzkümmel
  • 1 Teil granulierten Knoblauch
  • 2 Teile Paprika (scharf)
  • 1 Teil Rohrzucker
  • 1 Teil Rauchsalz (wenn nicht verfügbar, tut es auch normales Salz)

Zubereitung

Die Chilischoten, Pfefferkörner und Senfkörner jeweils einzeln im Mörser zerstoßen und zusammen geben, dann mit den restlichen Zutaten vermischen. Wer noch ein bisschen mehr interessante Aromen möchte, kann die Senfkörner vor dem zerstoßen in einer Pfanne anrösten.

Zeitbedarf

Für das Rub selbst (ohne Senfkörner rösten) ca. fünf Minuten.

Schwierigkeitsgrad

Schärfegrad

Empfehlung

Mein Tipp ist… Ein (nicht zu stark) mit dem Thermite Rub gewürztes T-Bone-Steak grillen.