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Black Angus Burger mit Rye Bun

Burger gehen immer… klar. Es war aber mal wieder an der Zeit etwas neues auf den Grill zu bekommen. Und das gleich in zweierlei Hinsicht: Rye Buns, also herzhafte Burgerbrötchen mit Roggenmehl hatte ich bisher noch nie ausprobiert. Burger Patties aus Black Angus Beef sind zwar im Prinzip nichts neues, aber ich teste gern “Fertig-Patties” durch, die mir im Online-Handel, im Supermarkt oder im Großmarkt über den Weg laufen. Dieses mal waren die Black Angus Beef Burger von Schulte & Sohn an der Reihe.

Black Angus Cheeseburger

Der Black Angus Cheeseburger, den es vorgestern bei mir zum Abendessen gegeben hat bestand also aus:

  • 200 g Black Angus Beef Pattie von Schulte & Sohn
  • Rye Bun (Herzhaftes Burgerbrötchen aus Roggenmehl)
  • Zwei Scheiben zart schmelzender Chester
  • 1/2 Zwiebel, in Ringen knusprig frittiert
  • Burgersauce aus pikantem Chiliketchup, Senf und einer großzügigen Prise Cayennepfeffer
  • eine Prise Pfeffermischung (9 Pfeffer Symphonie)
  • eine Prise Himalaya Salz

Als klassische Beilage zum Burger gab es Lays Salt & Vinegar Chips. – Ein tolles, sehr einfach zuzubereitendes Junk-Food-Menu auf hohem Niveau, dass man auch gut als schnelles After-Work-Dinner realisieren kann.

black angus burger schulte sohn roggen burgerbrötchenDazu dann noch ein schönes Craft Beer, wie zum Beispiel ein India Pale Ale, und die kulinarische Welt des Feierabends ist in Ordnung.

Burger vom Grill

Bei mir gab es die Patties der wirklich sehr leckeren Black Angus Burger vom Gasgrill mit Gussrost, dem O-Grill 3000. Das Grillen auf dem Gasgrill ist im Prinzip auch die einfachste und beste Möglichkeit Burgerpatties auf dem Grill zuzubereiten. Den Grill auf nicht zu hohe, mittlere Hitze einregeln und die Patties ca. 4,5 bis 7,5 Minuten pro Seite grillen um die Patties medium bis well done zu garen.

Wer nur einen einfachen Holzkohlegrill mit verchromten Rost und sehr dünnen Stäben hat, sollte sich vielleicht mal nach einem ordentlichen, hochwertigen Gasgrill mit gusseisernem Rost umschauen. Eine gute Gelegenheit: Es gibt zur Zeit einige tolle Gutscheincodes von grill.de auf Sparwelt.

Ein Rezept für “etwas” andere Burgerbrötchen: Oopsie Buns

Mein OCB-Kollege Bastian hat irgendwann mal das FZRV™ als Messgröße für Burger eingeführt. – Das “Fleisch zu Rest”-Verhältnis gibt an, wie viel Fleisch ein Burger im Verhältnis zum Beiwerk wie Brötchen, Salat, Käse, Sauce und sonstigen Bestandteilen hat.

Natürlich kommt es bei einem Burger nicht nur auf das Fleisch, sondern auf ein rundes geschmackliches Gesamtbild an… sonst könnte man ja auch eine Frikadelle essen. ;-) Manchmal, insbesondere wenn man sehr hochwertiges und interessantes Fleisch für die Burger Patties verwendet hat, möchte man aber doch, dass das Fleisch sehr gut herauszuschmecken ist.

Hier die Lösung: Das Oopsie Burger Bun!

Die Oopsie Buns sind so dünn, dass man für einen Burger zwei Stück benötigt. Und nicht nur das, sie sind auch noch glutenfrei bzw. absolut mehlfrei und bestehen im Prinzip nur aus Ei und Frischkäse… Schräge Sache, oder? – Die Buns schmecken aber absolut klasse und sind zusammen mit Patties vom Black Angus Rind bei unseren Gästen super angekommen.

Zutaten (für 8 Oopsies = 4 Burger)

  • 4 Eier (Größe L)
  • 140 g Frischkäse
  • etwas Salz
  • etwas Sesam
  • Kreativität

Zubereitung

burgerbrötchen glutenfrei rezept low carb diät fitnessDie Eier werden getrennt und das Eiweiß zusammen mit einer Prise Salz sehr steif geschlagen. Die Eigelb werden mit dem Frischkäse verquirlt und dann das Eiweiß vorsichtig untergehoben. Bei der Eigelbmasse kann man übrigens richtig kreativ werden: Zerstoßene Senfkörner, Kräuter,  Bacon-Krümel, gehackte Nüsse… egal: Mixt rein was euch schmeckt und zum Konzept des Burgers passt. Ich habe mich beim letzten Mal für etwas Hanfkern-Salz entschieden… keine schlechte Wahl.

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Der Teig wird dann mit einem Löffel auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilt. Wichtig ist hierbei, dass die “Teigflecken” schon ca. den passenden Durchmesser haben, denn beim Backen ändert sich das Volumen kaum. Nach 20 bis 25 Minuten im auf 150 °C vorgeheizten Backofen sind die Buns fertig gebacken und sollten am besten auf einem Rost auskühlen.

Viel Spaß beim Komplettieren eurer außergewöhnlichen Burger!

Zeitbedarf

Ca. 30 Minuten inklusive Backzeit

OCB Pitmaster Crew Burger HD

Dieser Burger war eines unserer Wettbewerbsgerichte für das 6. Bergisch BBQ 2013 in Odenthal.

Burger kennt jeder und bis jetzt hab ich noch keinen getroffen der sie nicht mag. Doch meistens gehen wir dafür zu Mc Donalds oder Burger King. Doch ich kann jedem nur empfehlen sie mal selber zu machen. Schwierig ist es nicht und man wächst schnell herein ins kreative selber Burger kreieren als man denkt.

Ausrüstung

  • Grill (idealerweise mit indirekter Zone)
  • Thermometer
  • Holzchips zum smooken

Zutaten für vier Burger

  • Burger Buns (4x)
  • 1000 g Rinder Hackfleisch
  • brauner Zucker
  • Ruccola Salat
  • drei Zwiebeln
  • Ketchup
  • Majonäse
  • Salz & Pfeffer
  • Balsamico Essig

Zubereitung

Unser Wettbewerbsburger ist mit hausgemachten Buns serviert worden. Doch auch so gibt es leckere fertige Burger Brötchen zu kaufen. Das Wichtigste, das Petie, machen wir zuerst. Die frische Hackfleischmasse schmecken wir mit Salz und Pfeffer ab, aber nicht zu stark. Zum Schluss kommt eine Priese Zucker dazu. Wir formen 4 Stück zu je ca. 250 g. Beim Formen ist darauf zu achten, dass in der Mitte eine Kuhle entsteht da sonst beim Grillen das Petie zu dick wird. Schön gleichmäßiges Formen ist wichtig. Der Grill sollte jetzt auf ca. 120° eingeregelt sein und fröhlich leicht vor sich hin smooken. Die Peties kommen in die indirekte Zone. Zur Kontrolle kommt das Thermometer in eines und los geht das Rückwärtsgaren. Unsere angestrebte Kerntemperatur liegt bei 54°, das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Dabei hilft unsere Tabelle. 10° vor Ende kann man bei einem Kohlegrill schon mal den nächsten Kamin fertig machen. Bei Gasgrills mit einer Sizzle Zone kann man etwas später vorheizen. In der Zwischenzeit schneidet man die Zwiebel in Scheiben, pack diese in eine Schüssel zusammen mit einen gutem Schuss braunem Zucker und etwas von dem Balsamico Essig. Ein paar Minuten ziehen lassen und auf dem Grill anbraten und schmoren lassen bis sie schön braun karamellisiert sind. Die Buns können auch noch mal kurz auf den Grill getoastet werden bevor man sie vorbereitet. Auf die untere Hälfte kommt Majonäse und der Salat, auf die Obere kommt der Ketchup.

Wenn die Burger ihre Kerntemperatur haben werden diese scharf angegrillt, dazu wird  der volle Anzündkamin, bzw. die Sizzle Zone benötigt. Dann nur noch das Petie auf den Salat legen, noch etwas Salz und Pfeffer, die Zwiebel drauf und dann zuklappen.

Einen guten Appetit!

Zeitbedarf

Ca. 30 Minuten Vorbereitung, 1-1,5 Stunden für das Rückwärtsgaren, 5 Minuten fürs scharf Anbraten, insgesamt also knapp 2 Stunden. Wenn die Brötchen noch dazu kommen 105 Minuten mehr.

Schwierigkeitsgrad: