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Cole Slaw – Amerikanischer Krautsalat

Meine Liebste brauchte ein “kulinarisches Mitbringsel” für einen Grillabend. Als wir kurz gemeinsam überlegt haben, was sie denn mitnehmen könnte, kam schnell die Idee einen Cole Slaw zu machen auf.  – Dieser kommt nämlich in der Regel sehr gut bei Gästen an und ist am Vortag – dank dem Thermomix – sehr schnell auch nach der Arbeit noch vorbereitet. Diese Variante des Amerikanischen Cole Slaw Krautsalats ist übrigens dem sehr beliebten Geschmack bzw. der Zusammensetzung des KFC Cole Slaw nachempfunden.

Rezept: Cole Slaw aus dem Thermomix

Zutaten

  • 1000g Weißkohl
  • 4 mittelgroße Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 6 EL Rapsöl
  • 2 EL Essigessenz
  • 200 g Zucker
  • 500 g Miracel Whip
  • 1 gehäufter TL Salz

Zubereitung

Den Weißkohl und die Möhren grob zerkleinern und jeweils zur Hälfte in den Mixtopf geben. 2x 4-5 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern. Zwischendurch mit dem Spatel umrühren. Der Kohl bzw. die Möhren sollten ungefähr auf die doppelte Größe von Reiskörnern zerkleinert werden.

Cole Slaw Rezept Grillblog grillen beilage bbq amerikanisch

Das zerkleinerte Gemüse in eine Schüssel umfüllen und das Zerkleinern mit der zweiten Hälfte wiederholen. Die zweite Ladung ebenfalls in die Schüssel geben.

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Zwei Zwiebeln schälen und im Mixtopf ca. 6-7 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern.

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Den Rühraufsatz einsetzen. Rapsöl, Essig, Zucker, Miracel Whip und Salz zu den Zwiebeln geben und für 1 Minute/Stufe 2 aufschlagen.

Cole Slaw Thermomix Rezept für Grillen Grillblog

Das Dressing zum Gemüse geben und gut durchrühren. Den Cole Slaw auf jeden Fall über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

cole slaw über nacht ziehen lassen

Guten Appetit!

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Paleo BBQ-Sauce

Eine gute BBQ-Sauce gehört genauso zu einem BBQ, wie ein Stück Fleisch. Leider enthalten, die meisten, BBQ-Sauce sehr viel Kristallzucker. Kristallzucker ist in sehr sehr vielen Lebensmittel drin. Sehr oft auch in Lebensmittel in dennen, meiner Meinung nach, kein Zucker rein gehört. Leider ist der Zucker in einer BBQ-Sauce ein essentieller Bestandteil, ohne Zucker karamelliesiert nichts. Bei der Paleo Ernährung gehört Zucker eindeutig auf die verboteme Liste, also muss eine Alternative zum Zucker her. Paleo taugliche alterativen sind Honig, Kokosblütenzucker, Kokosblüten Dichsaft und Ahornsirup.
Diese BBQ-Sauce ist bestimmt nicht 100% Paleo, aufgrund der Menge an Ahornsirup. Sie lässt sich am besten mit den Worten, fruchtig-süss mit einer scharfen Note, beschreiben.

Menge:

Dieses Rezept reicht für ca. 900 mL BBQ-Sauce.

Ausrüstung:

  • großen Topf
  • Pürierstab
  • Waage
  • Flaschen für die fertige Sauce
  • Mörser
  • Herd o.ä.

Zutaten:

  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1-2 TL Ghee
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Packung/Dose passierte Tomaten, 500g
  • 100 ml Apfelessig
  • 250 ml Orangensaft
  • 6 EL Ahornsirup
  • 2 TL Pfeffer, grob gemahlen
  • 3 TL Senfkörner
  • 2 TL Paprikapulver
  • 2 kleine Chillies, hiermit lässt sich die Schärfe beeinflussen.
  • 2 TL Rauschsalz grob, und zum abschmecken noch etwas
  • 50 ml Scotch Whisky, einen rauchigen

Zubereitung:

Den Pfeffer, das Rauchsalz und die Senfkörner in den Möser geben und fein mörsern. Dann das Paprikapulver untermischen und beiseite stellen.

Die Zwiebel wird geschält, fein gewürfelt und mit dem Ghee und Tomatenmark im Topf angebraten.

Jetzt kommen alle weiteren Zutaten, auch die gemörserten Gewürze, in den Topf und alles gut miteinander vermischen. Die Basis wird jetzt, bei mittlerer Hitze, kurz aufgekocht und dann eine Stunde, bei reduzierter Hitze, weiter gekocht. Nach der Stunde wird die BBQ-Sauce puriert und dann abgefüllt.

Zeitbedarf:

Vorbereitung: ca. 15 min
Kochen: ca. 75 min

Schwierigkeitsgrad:

SteakChamp Gewürzmischungen

Als wir neulich Besuch zum Steak-Grillen hatten, haben wir die Gelegenheit genutzt um eine Querverkostung der neuen Gewürzmischungen von SteakChamp zu machen. SteakChamp hat die drei erhältlichen Mischungen nach Städten in den USA benannt, die jeweils als Symbol für typische regionale Geschmacksrichtungen dienen.

Querverkostung von Steak-GewürzenAls Test-Fleisch bei unserer Querverkostung der Steakgewürze diente – aktuell sehr passend zur Fußball-WM – Brasilianisches Rib Eye. Das Fleisch wurde ungewürzt auf unserem O-Grill 3000 scharf angegrillt und indirekt fertig gegart. Bei genau 54°C Kerntemperatur, also medium rare, wurde das Steak in dünne Streifen geschnitten für die Gewürz-Kostprobe serviert.

Aber nun zur Verkostung…

No.1: New York

gewurzmischung steakchamp new york steakDie SteakChamp Gewürzmischung “New York” ist eine klassische Steakmischung aus Meersalz und verschiedenen Pfeffersorten. Hier haben wir keine Überraschungen erwartet und können eigentlich nur sagen: Gute Gewürzmischung für Steaks. Das verwendete Salz kann Murray River Solesalz (unserem Favoriten) leider nicht das Wasser reichen. Die Zusammensetzung ist aber insgesamt harmonisch, die verwendeten Gewürze schmecken frisch und intensiv. – Passt also!

No.2: Kansas City

steakchamp gewürze kansas grillblog testBei dem Namen “Kansas City” denkt man ja direkt an BBQ und “rote Gewürzmischungen” mit Paprika und Chili. – SteakChamp hat sich hier inspirieren lassen und so ist die Mischung Kansas City zwar primär eine Pfeffer-Mischung, setzt sich aber insgesamt aus Pfeffer schwarz und weiß, Chilis (Cayenne, Ancho, Birdseye), Oregano, Thymian, Zwiebel und Knoblauch zusammen. Die BBQ-Wurzeln kann man also nicht leugnen. Die Gewürzmischung ist gut abgestimmt und hat eine fruchtig-frische Schärfe. Gut finden wir hier, dass kein Salz enthalten ist und man dieses nach Geschmack verwenden kann. Für Steaks war die Mischung Kansas City aber dennoch nicht unser Fall. – Wird demnächst als BBQ-Rub getestet.

No.3: Chicago

steakchamp gewürze mischung chicago bbq grillblogDie SteakChamp Gewürzmischung “Chicago” enthält Pfeffer schwarz, Paprika, Zwiebeln, Meersalz, Petersilie, Koriander, Thymian, Basilikum, Senfkörner, Bohnenkraut, Oregano, Tomate, Chili, Knoblauch, Kubebenpfeffer, Assam Pfeffer und Szechuanpfeffer. Neben verschiedenen Pfeffern also auch einige Kräuter. Positiv ist hier wieder: Kein Salz enthalten. Bei der Mischung Chicago gingen die Meinungen ein wenig auseinander. Mir war es für ein Steak zu intensiv, anderen hat es sehr gut geschmeckt. Eindeutig am Besten kam die Mischung aber auf Brot mit Butter an.