Mason Cash Bread Baking Set

Das ich mich gern von Jamie Olivers Rezepten inspirieren lasse dürfte wohl für die meisten Leser des Outdoor-Cooking-Blog kein Geheimnis mehr sein.

Eine Schwierigkeit bringen diese Rezepte aber meist mit: Die Verwendung von Zutaten, die es im normalen Supermarkt wohl nur auf den Britischen Inseln gibt. – Das fängt schon mit ganz einfachen Sachen wie Double Cream an. Aus diesem Grund habe ich mich vor einiger Zeit mal auf die Suche nach entsprechenden Online-Shops gemacht, die englische bzw. britische Produkte auch in Deutschland verfügbar machen. Dabei bin ich bei THE BRITISH SHOP hängen geblieben. In dem Paket, das mich ein paar Tage später erreichte, befanden sich aber garkeine Lebensmittel, sondern das…

Mason Cash Bread Baking Set

Judith hat mich – mit dem Kommentar: Das ist doch bestimmt was für dich!?! – auf das Set aufmerksam gemacht. Und in der Tat, das ist was für mich.

Bei dem Mason Cash Bread Baking Set handel es sich um eine Rühr- und Gärschüssel mit Deckel bzw. Backstein. Die beiden Teile bestehen aus teilweise glasiertem Terracotta und sollen sowohl für den Gärprozess als auch für das Backen auf dem im Ofen vorgeheizten Backstein für perfekte Bedingungen sorgen.

Der Backstein wird übrigens, fast wie man es zum Beispiel auch von einem Dutch Oven kennt, vor der ersten Benutzung zweifach mit Olivenöl eingebrannt. Das gefällt mir…

Heute sind wir dann dazu gekommen das Set einmal auszuprobieren und haben ein leckeres Kartoffelbrot gebacken. Schon beim Gehen lassen konnte man merken, dass die Atmosphäre in der Terracotta-Schüssel sehr gut war. – Nicht zu trocken nicht zu feucht. Der Teig ist schön aufgegangen. Und beim Backen auf dem Stein hat mich wirklich überrascht, wie schnell das Brot sich gefühlt verdoppelt hat. Tolle Sache.

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Ich freue mich schon darauf mal ein leckeres Focaccia als Beilage zum Grillen auf dem Stein zu backen.

Pork-Burger mit Cranberry-Sauce

Da haben wir es mal wieder: Burger gehen immer! Auch wenn es dieses mal kein Beef-Burger ist, sondern – auf Grund des Gesamtkonzepts – ein Schweinefleisch-Patty auf dem Burger-Bun landet. Schwein und Crannberry sind nämlich zwei Geschmacksrichtungen, die wirklich gut zusammen funktionieren.

Inspiriert durch ein Jamie Oliver Rezept habe ich für euch einen Pork-Burger mit Cranberry-Sauce ausprobiert…

Pork-Burger mit Cranberry-Sauce

Zutaten Burger (je Burger)

  • Burgerbrötchen, beispielsweise unsere American Burger Buns (Ei ersetzt durch Chia-Gel, zusätzlich etwas Muskat in den Teig)
  • 150 g Schweinemett (gewürzt mit Salz & Pfeffer)
  • 1-2 TL Mayonnaise
  • etwas Salat (herbstliche Sorten)
  • gereifter Cheddar (gerieben)
  • grobes Salz, grob gemahlener schwarzer Pfeffer

Zutaten Sauce (je Burger)

  • 50 g Cranberries (frisch)
  • Abrieb von 1/2 Orange (oder 1 gehäufter Teelöffel getrocknete Orangenschale)
  • 1 EL Muscovado-Zucker
  • Saft von 1/4 Zitrone
  • etwas Wasser

Zubereitung

Die Burgerbrötchen werden nach Rezept (evtl. inklusive meiner Änderungsvorschläge) zubereitet. Ich habe morgens vor der Arbeit den Teig gemacht und diesen im Kühlschrank gehen lassen. Abends konnte ich dann die Burger-Buns backen.

Für die Cranberry-Sauce werden ganz einfach alle Zutaten in einem kleinen Topf zum Köcheln gebracht. Die Sauce dann bis zu einer sämigen Konsitenz einreduzieren.

Aus dem Schweinemett dicke Patties formen und pro Seite ca. 8 Minuten grillen/braten. Während die zweite Seite dran ist, die schon fertige Seite mit dem geriebenen Cheddar bestreuen.

In der Zwischenzeit die Buns aufschneiden. Die untere Hälfte wird mit der Mayonnaise bestrichen und mit etwas Herbstsalat belegt.

Pork-Burger mit Cranberry-Sauce

Die fertigen Patties kommen nun auf die unteren Bun-Hälften und werden mit Salz/Pfeffer gewürzt. Ein bis zwei Esslöffel Cranberry-Sauce darüber, Bun-Deckel drauf und fertig ist der Burger. – Guten Appetit.

IPA Craft Beer zum Burger

Zu einem guten Burger passt für mich fast immer ein gutes IPA. Dieses Mal gab es das Firestone Walker Double Jack aus dem Sortiment von Braufactum. Nicht weniger als 10 Gold- und Silber-Medaillen konnte dieses American Imperial IPA schon einheimsen.

Das Double Jack hat 9,5 Vol.% Alkohol und einen Wert von 85 auf der IBU-Skala. Ist also schon recht stark und moderat bitter. Das Double Jack ist sehr hopfig. Dabei kommen sehr fruchtige Sorten zum Einsatz. Man schmeckt Zitrus- und Grapefruitnoten. Ausgeprägte Malznoten balancieren die Bitterkeit aus und hinterlassen einen sehr runden Gesamteindruck.

Firestone Walker Double Jack IPA

Das Double Jack ist für mich eine perfekte Begleitempfehlung für einen guten, deftigen Burger.

Grillblog Christian

Braufactum Scotch Ale “Clan”

Immer wieder schieben wir zwischen Koch- und Grillthemen auch Posts zu “alkoholischen Begleitgetränken” ein. Heute möchte ich euch in diesem Rahmen ein weiteres Craft Beer aus dem Hause Braufactum vorstellen: Das Scotch Ale “Clan”.

Scotch Ale?

Wie der Name schon sagt: Das Rezept für ein dunkles Scotch Ale stammt ursprünglich aus Schottland. Bei einem Scotch Ale handelt es sich um ein obergäriges Bier. Wie für Ales typisch variiert der Alkoholgehalt sehr stark… von unter 3 Volumenprozent ist die Skala nach oben bis zu ca. 10 Prozent offen.

In Schottland wird schon lange Bier gebraut, aber ab dem 19. Jahrhundert sank das Interesse der Schotten an starken Ales beständig. Interessanterweise zielten die meisten Produzenten dann auf Belgische Kundschaft ab. Da wundert mich die geschmackliche Nähe zu Belgischen Dubbels nicht.

Verkostung: Braufactum Scotch Ale

scotch ale belgisches bierDas Braufactum Clan ist dunkelbraun und trüb und mit starker, solider Schaumbildung im Glas. Der Geruch des Ales ist sehr duftend malzig mit ausgeprägten Karamellnoten.

Der Schaum ist sehr stabil und weist eine, fast schon einem Guinness ähnliche, Cremigkeit auf.

Der Geschmack ist recht süßlich-fruchtig. Über diese Fruchtigkeit legt sich aber eine intensive Bitterkeit, die dem Scotch Ale seinen Charakter verleiht und das Gesamtbild des Biers abrundet. Das Geschmackserlebnis des Scotch Ale ist recht komplex. Man könnte Sagen ein Belgisches Bier, in Deutschland gebraut nach einem Schottischen Rezept.

Die fruchtige Bitterkeit wird übrigens zu einem großen Teil von dem englischen Aromahopfen “Fuggle” hervorgerufen.

Passt zu…

…gutem Biergeschmack. Ich tue mich ein bisschen schwer das Braufactum einem Menü-Gang oder einem Gericht zuzuordnen. – Der Geschmack ist so komplex, dass das Scotch Ale eigentlich schon ein eigener Gang sein könnte. Absolute Probierempfehlung!

Grillblog Christian