T-Bone-Steak

Hallo Jungs, heute habe ich das Richtige für euch. Ein waschechtes T-Bone-Steak. Dieses Steak besteht aus den Sahnestücken eines Rindes. Man(n) findet hier ein schönes Stück vom Roastbeef und dem Filet. Der Grund warum ich hier die Männer anschreibe und die Damen etwas außen vor lasse ist die Größe. Mein Prachtstück hier gehört eher zu den kleinen mit 450g, ein richtiges T-Bone-Steak kann schnell die 600g Marke knacken und bis 750g schwer werden.

Ausrüstung

  • Grill (hier ein Gasgrill)
  • Großes Brett
  • Messer
  • Alufolie
  • Pinsel

Zutaten

  • T-Bone-Steak
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

Vorbereitung

Das gekühlte T-Bone-Steak muss sich aklimatisieren, um dies zu erreichen das Steak ca. 1-1,5 Stunden vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank holen. Ein tiefgefrorenes Steak muss ca. 24 Stunden im Kühlschrank auftauen.Nun heißt es den Grill auf maximal Temperatur vorheizen. Kurz bevor das Steak auf den Grill kommt wird der Fettrand 4-5 mal eingeschnitten, Achtung bitte nur das Fett, nicht bis ins Fleisch. Jetzt noch schnell das Grillrost mit etwas Olivenöl einpinseln.

Zubereitung

Nun kommt das Steak auf den Grill. Eine Uhr ist ein sehr gutes Hilfsmittel. Die erste Seite für 90 Sekunden grillen, immer schön merken wo der Knochen liegt, damit man beim Drehen eine Orientierung hat um ein appetitliches Schachbrettmuster hinzubekommen. Nach 90 Sekunden wird die 2. Seite gegrillt. Nach dem die Uhr wieder abgelaufen ist wird die 1. Seite, um 90° gedreht und für 90 Sekunden gegrillt. Nun noch ein mal die 2. Seite, auch um 90° gedreht, ebenfalls für 90 Sekunden grillen. Nach diesen 6 min kommt das Steak vom Grill aufs Holzbrett. Beide Seiten werden mit Pfeffer und Salz gewürzt und dann für 5 min in Alufolie ruhen gelassen.

Wer von euch ein Fleischthermometer verwendet, sollte eine KT von 58° nach dem Ruhen anstreben.

Nach 5 min heißt es guten Hunger.

Zeitbedarf

Vorbereitung: 15 min akklimatisieren (ohne Auftauen); Zubereitung: 6 min, Ruhen: 5 min – also sind wir bei 26 min.

Schwierigkeitsgrad

Abendliche Rub Experimente

BBQ Rub selber machen RezeptHeute Abend haben wir uns mit Martin zu einer abendlichen Rub-Verkostung zusammen gefunden.

Im Vorfeld haben wir uns drei interessante Rubs ausgesucht, die wir schon länger mal ausprobieren wollten… Das afghanische Hawayej, ein amerikanisches BBQ-Rub und das ganz neu erdachte Coffee Surprise Rub, dass Martin basierend auf einem im Netz kursierenden Jawa-Rub kreiert hat.

Heute, kurz nach 17:00h schlug Martin mit den im türkischen Supermarkt gemachten Einkäufen bei uns auf. Kardamom, Piment, Cumin, granulierten Knoblauch und mehr bekommt man dort einfach wesentlich (!!!) günstiger als im Supermarkt. Nach dem obligatorischen Ankunfts-Kaffee machten wir uns auch direkt an die Zubereitung der Rubs. Vorab: Den Versuch schwarze Pfefferkörner zusammen mit schon gemahlenen Gewürzen zu zerstoßen werden wir nicht wiederholen. ;-) Von dieser körperlichen Anstrengung abgesehen ist die Zubereitung von Rubs natürlich nicht wirklich eine Herausforderung und wir hatten relativ schnell drei Tupper-Dosen voll von lecker riechenden Gewürzmischungen fertig gestellt.

Das afghanische Hawayej riecht von den Dreien eindeutig am intensivsten und exotischsten. Erstaunlich zurückhaltend hat sich die Kaffee-Überraschung gegeben.

Mit dem BBQ-Rub und dem Hawayej – das übrigens angeblich ein langes Leben verleihen soll – haben wir Schweinemedaillons vom Filetstück gerubbt. Das Coffee Surprise Rub haben wir an Hähnchenunterkeulen ausprobiert. Als Beilagen sollte es Patatas Bravas und gebratene Paprika und Tomaten mit Sesam geben.

Nachdem die Hähnchenkeulen angegrillt waren, wanderten die Medaillons auf den Grill und nachdem diese durchgegrillt waren, durften die Hähnchenteile noch weiter indirekt grillen.

Und wie schmecken die Rubs?

Das Hawayej schmeckt auf jeden Fall sehr interessant. Kräftiges Nachsalzen bei Tisch ist natürlich erforderlich, da das Rub selbst ja kein Salz enthält. Für Schwein ist es denke ich – entgegen der im Netz vertretenen Meinung – nicht die erste Wahl: Ich möchte es sehr gern mal mit Thunfisch ausprobieren.

Das BBQ-Rub trifft meinen Geschmack für ein unauffälliges Rub… aber auch hier: Schwein ist für mich nicht die erste Wahl. Ich denke dieses Rub würde sich auf einem ordentlichen T-Bone-Steak wesentlich besser machen.

Nachdem diese beiden Rubs auf Schweinefilet verkostet waren, ging es an das dritte und letzte Rub: Die Offenbarung des Abends. Das leicht fernöstlich angehauchte Rub mit superscharfem Thai-Chilipulver und einem echt hohen Anteil Kaffeepulver war weder wirklich scharf, noch schmeckte es wirklich nach Kaffee. – Es war einfach lecker. Sogar Judith, die eigentlich um jede Form von Kaffee einen riesen Bogen macht, hat eine der Keulen verspeist und für lecker befunden.

Auf den Punkt gebracht: Super Abend, interessante Gewürze ausprobiert und viel Spaß gehabt. Aktionen wie diese werden wir auf jeden Fall wiederholen. – Zur Nachahmung empfohlen.

 

Coffee Surprise

Wenn ihr auch solche Kaffeejunkies seit wie wir, dann haben wir hier den richtigen Rub für euch. Etwas besonderes was auch nichts für jede Frau/Mann ist.

Der Name ist hier Programm Kaffee. Wie ihr ja unten bei den Zutaten seht kommt hier eine gute Menge rein. 2-3 EL sollen an Anhaltspunkt für euch sein, je nach dem wie stark eurer Rub nach Kaffee schmecken soll.

Ausrüstung

  • Mörser

Zutaten

  • 2-3 EL Kaffeepulver
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Salz
  • 2 TL gemahlene Thaichilies
  • 1 TL granulierte Zwiebeln
  • 1 TL Oregano

Zubereitung

Alle Zutaten in den Mörser geben und zerstoßen.

Zeitbedarf

Für das Rub selbst ca. fünf Minuten. Dieser Rub passt sehr gut zu Hühnerteilen.

Schwierigkeitsgrad

Schärfegrad