Grevensteiner Landbier

Die Brauerei Veltins besinnt sich mit dem neu bzw. wieder eingeführten Grevensteiner Landbier auf die Wurzeln der Brauerei. Seit 1926 wird in Meschede-Grevenstein, nahe meiner Heimatstadt, nur noch das helle Veltins Pils gebraut. – Nun, da viele speziellere Biere wieder im Trend liegen, hat man ein über 100 Jahre altes Rezept aus dem Archiv ausgegraben. Finde ich gut, denn ich mag Landbier und Kellerbier äußerst gerne.

Landbier?

Landbier ist eine Bezeichnung für Bier, die weder genormt noch einheitlich besetzt ist. Meist werden etwas rustikalere Biere, die den traditionellen bayerischen und fränkischen Kellerbieren ähnlich sind, als Landbier benannt.

Häufig wiederkehrende Gemeinsamkeiten von Landbieren sind:

  • Verwendung von dunklem Malz
  • Eher süffiger, malziger Charakter
  • Leicht erhöhter Alkoholgehalt
  • Gute Lagerfähigkeit

Verkostung: Grevensteiner Landbier

Beim Einschenken des Grevensteiner Landbiers aus der ausgesprochen ansehnlichen Flasche fallen direkt die warme Bernsteinfarbe und eine samtige Schaumkrone auf. Letztere erinnert schon vage an ein Stout.

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Der Geschmack präsentiert sich als recht komplex. – Fast wie ein Craft Bier. Neben vordergründigen Karamell- und Mandelnoten klingt ein leicht fruchtiger Geschmack mit. Im Nachgang breiten sich sahnige Noten, die an einen Lowland Single Malt erinnern aus.

Bezugsquelle:

Da das Grevensteiner Landbier aus der Brauerei Veltins stammt, sollte man es eigentlich in den meisten Super- und Getränkemärkten bekommen können.

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