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Braufactum Scotch Ale „Clan“

Immer wieder schieben wir zwischen Koch- und Grillthemen auch Posts zu „alkoholischen Begleitgetränken“ ein. Heute möchte ich euch in diesem Rahmen ein weiteres Craft Beer aus dem Hause Braufactum vorstellen: Das Scotch Ale „Clan“.

Scotch Ale?

Wie der Name schon sagt: Das Rezept für ein dunkles Scotch Ale stammt ursprünglich aus Schottland. Bei einem Scotch Ale handelt es sich um ein obergäriges Bier. Wie für Ales typisch variiert der Alkoholgehalt sehr stark… von unter 3 Volumenprozent ist die Skala nach oben bis zu ca. 10 Prozent offen.

In Schottland wird schon lange Bier gebraut, aber ab dem 19. Jahrhundert sank das Interesse der Schotten an starken Ales beständig. Interessanterweise zielten die meisten Produzenten dann auf Belgische Kundschaft ab. Da wundert mich die geschmackliche Nähe zu Belgischen Dubbels nicht.

Verkostung: Braufactum Scotch Ale

scotch ale belgisches bierDas Braufactum Clan ist dunkelbraun und trüb und mit starker, solider Schaumbildung im Glas. Der Geruch des Ales ist sehr duftend malzig mit ausgeprägten Karamellnoten.

Der Schaum ist sehr stabil und weist eine, fast schon einem Guinness ähnliche, Cremigkeit auf.

Der Geschmack ist recht süßlich-fruchtig. Über diese Fruchtigkeit legt sich aber eine intensive Bitterkeit, die dem Scotch Ale seinen Charakter verleiht und das Gesamtbild des Biers abrundet. Das Geschmackserlebnis des Scotch Ale ist recht komplex. Man könnte Sagen ein Belgisches Bier, in Deutschland gebraut nach einem Schottischen Rezept.

Die fruchtige Bitterkeit wird übrigens zu einem großen Teil von dem englischen Aromahopfen „Fuggle“ hervorgerufen.

Passt zu…

…gutem Biergeschmack. Ich tue mich ein bisschen schwer das Braufactum einem Menü-Gang oder einem Gericht zuzuordnen. – Der Geschmack ist so komplex, dass das Scotch Ale eigentlich schon ein eigener Gang sein könnte. Absolute Probierempfehlung!

Grillblog Christian

 

Bitburger Malvit

Heute möchte ich euch, mal etwas vorstellen, dass eigentlich kein Bier ist. Durchaus aber geschmackliche Parallelen aufweist und auch von den Zutaten her teilweise nicht unähnlich ist: Malvit von Bitburger.

Malvit?

Das Statement von Bitburger dazu lautet… Malvit ist garantiert ohne Unsinn:

  • ohne Zuckerzusatz
  • ohne Süßstoff
  • ohne Konservierungsmittel
  • ohne künstliche Farbstoffe
  • ohne künstliche Aromen

Es ist ein durch Fermentation hergestelltes, alkoholfreies Erfrischungsgetränk, das man durchaus als sommerlichen Bierersatz anbieten kann.

Verkostung: Malvit

Beim Einschenken von Malvit fällt sofort die klare Farbe auf und der Geschmack ist erfreulich „unsüß“ und zurückhaltend, dabei aber sehr erfrischend fruchtig. – Eine perfekte Begleitung für einen Grillabend.

Bezugsquelle:

Die Produkte von Bitburger sind weit verbreitet und eigentlich in den meisten Supermärkten und Getränkeläden verfügbar.

Paleo BBQ-Sauce

Eine gute BBQ-Sauce gehört genauso zu einem BBQ, wie ein Stück Fleisch. Leider enthalten, die meisten, BBQ-Sauce sehr viel Kristallzucker. Kristallzucker ist in sehr sehr vielen Lebensmittel drin. Sehr oft auch in Lebensmittel in dennen, meiner Meinung nach, kein Zucker rein gehört. Leider ist der Zucker in einer BBQ-Sauce ein essentieller Bestandteil, ohne Zucker karamelliesiert nichts. Bei der Paleo Ernährung gehört Zucker eindeutig auf die verboteme Liste, also muss eine Alternative zum Zucker her. Paleo taugliche alterativen sind Honig, Kokosblütenzucker, Kokosblüten Dichsaft und Ahornsirup.
Diese BBQ-Sauce ist bestimmt nicht 100% Paleo, aufgrund der Menge an Ahornsirup. Sie lässt sich am besten mit den Worten, fruchtig-süss mit einer scharfen Note, beschreiben.

Menge:

Dieses Rezept reicht für ca. 900 mL BBQ-Sauce.

Ausrüstung:

  • großen Topf
  • Pürierstab
  • Waage
  • Flaschen für die fertige Sauce
  • Mörser
  • Herd o.ä.

Zutaten:

  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1-2 TL Ghee
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Packung/Dose passierte Tomaten, 500g
  • 100 ml Apfelessig
  • 250 ml Orangensaft
  • 6 EL Ahornsirup
  • 2 TL Pfeffer, grob gemahlen
  • 3 TL Senfkörner
  • 2 TL Paprikapulver
  • 2 kleine Chillies, hiermit lässt sich die Schärfe beeinflussen.
  • 2 TL Rauschsalz grob, und zum abschmecken noch etwas
  • 50 ml Scotch Whisky, einen rauchigen

Zubereitung:

Den Pfeffer, das Rauchsalz und die Senfkörner in den Möser geben und fein mörsern. Dann das Paprikapulver untermischen und beiseite stellen.

Die Zwiebel wird geschält, fein gewürfelt und mit dem Ghee und Tomatenmark im Topf angebraten.

Jetzt kommen alle weiteren Zutaten, auch die gemörserten Gewürze, in den Topf und alles gut miteinander vermischen. Die Basis wird jetzt, bei mittlerer Hitze, kurz aufgekocht und dann eine Stunde, bei reduzierter Hitze, weiter gekocht. Nach der Stunde wird die BBQ-Sauce puriert und dann abgefüllt.

Zeitbedarf:

Vorbereitung: ca. 15 min
Kochen: ca. 75 min

Schwierigkeitsgrad: