Review: EcoGrill

EcoGrill Test Review Einweggrill biologisch bio öko UmweltDie Firma EcoGrill hat uns einen ihrer neuen biologisch und ökologisch 100% verträglichen Einweggrills für einen Test zur Verfügung gestellt.

Der EcoGrill ist im Prinzip ein ausgehöltes Schwedenfeuer, dass in der Mitte einen Grillanzünder und in einem Ring Holzkohle enthält. Es gibt also keine Kunststoff- oder Metallteile die eigens hergestellt werden müssten oder der Umwelt als Abfall zur Last fallen. Das verwendete Erlenholz stammt aus SmartWood und FSC-zertifiziertem Anbau, desweiteren wird ein Anteil des Verkaufspreises in Aufforstungs-projekte investiert. – Allesamt Umstände die wir begrüßen.

Der Durchmesser der EcoGrills schwankt zwischen 20 und 24 cm, die Höhe liegt bei 11 cm. Das Gewicht liegt bei ca. 2 kg. Das verwendete Holz ist, wie schon gesagt, Erle… genauer: Schwarze Erle aus Lettland.

Kommen wir zum Test: Der Grill sieht auf den ersten Blick auf eine sehr ansprechende Art und Weise „urtümlich“ aus. – Macht auf jeden Fall was her und kann Outdoor-Flair bestimmt auch in Großstadtparks bringen. Bedingt durch sein Format und Gewicht ist er natürlich weniger transportabel als die üblichen Tankstellen-Einweggrills. (Diese würde ich aber auf Grund von nicht gegebener Funktion, Umweltunfreundlichkeit und massiver gesundheitlicher Bedenken ob der verwendeten Anzündmaterialien eh nicht als Alternative in Betracht ziehen.)

Nachdem wir ein paar Aufnahmen des Grills gemacht haben, ging es hinaus in unseren aktuell noch sehr verwilderten Garten. Auf einem Klappgrill sollten zuerst ein paar Chili-Bratwürste und danach ein Nackensteak gegrillt werden.

Gesagt, getan: Mit einem Streichholz wurde der Grillanzünder im mittleren Loch entfacht und wie versprochen war der Grill nach ca. 20 Minuten so weit durchgeglüht, dass er einsatzbereit war. Wir haben dann einen Klappgrill als Grillfläche darüber gestellt. Ein bisschen aufpassen muss man wegen der Flammenentwicklung, da anscheinend immer noch irgendwo ein bisschen Holz brennt. – Ggf. mit dem Grillgut ausweichen oder versuchen die Flammen zu löschen oder abzuschirmen.

Zuerst kamen die Chili-Würste auf den Grill, die in der überraschend hohen Hitze, die der EcoGrill entwickelt schnell braun wurden. Dieser Hitze würde ich ohne Bedenken ein Steak anvertrauen, bei Würstchen allerdings etwas schwierig. – Wir sind also im Verlauf des Tests mit dem Rost ein wenig nach oben ausgewichen. Naja, die Chili-Würstchen vom örtlichen Metzger waren auf jeden sehr lecker und nach der Verkostung ging es an ein Nackensteak für Bastian, der ein wenig mehr Hunger hatte als ich.

Für das Nackensteak haben wir den Klappgrill auf ca. fünf Zentimeter hohe Steine gestellt um die Hitze etwas zu entschärfen. Ja: Das ist die richtige mittelhohe Grilltemperatur, die zum ordentlichen Durchbraten von Schweinefleisch nötig ist. Wir grillen so vor uns hin, das Nackensteak ist fast fertig und riecht auf jeden Fall schonmal sehr gut. Also runter vom Grill damit. – Und in dem Moment steht auch meine Frau in der Terassentür, gerade von der Arbeit zurück und ebenfalls hungrig. Also noch ein Nackensteak auf den Grill. Die Hitze ist weiterhin absolut ausreichend und ich brate auch ihr Nackensteak gut durch. Zum Schluss entfernen wir die Steine und brutzeln beide Nacken noch einmal auf hoher Hitze an. – Wunderbar, das Ergebnis passt.

 

Fazit

Ich persönlich bin nicht der potenzielle Einweggrill-Kunde, möchte dem EcoGrill aber hiermit gern eine insgesamt gute Gesamtwertung geben. Abzüge gibt es lediglich für die lang anhaltende Flammenentwicklung und das Packmaß. Übrigens: Wir haben einige Timelapse-Videos von der gesamten Grillaktion gemacht, die Ihr bald auf unserem kommenden YouTube-Channel bewundern werden könnt um euch selbst ein Bild zu machen.

Gesamtbewertung

Skala-7von10

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