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Jamie Oliver – Natürlich Jamie

Jamie Oliver DVD BluRay at home natürlichWer sich mit Kochen beschäftigt und sich auch gern mal die eine oder andere Kochsendung zu Gemüte führt, wird ihn mit Sicherheit kennen: Jamie Oliver. – Der Kochstil des 1975 geborenen britischen Fernsehkochs ist wohl so ziemlich das Gegenteil von spießig. Immer locker, luftig, spontan und mit Geschmacksexplosionen.

In den beiden Natürlich Jamie-Staffeln kocht er 26 Folgen lang in und mit der Natur.

Ich habe Natürlich Jamie (Staffel 1) und Natürlich Jamie (Staffel 2) dieses Jahr von Judith zum Geburtstag geschenkt bekommen. – Tolle Sache: Man kann gemeinsam schöne Rezepte nachkochen und wird gleichzeit noch zu „besserer Ernährung“ motiviert.

Gekocht wird nicht nur in den toll eingerichteten Landhausküchen, die Jamie auf seinem alten Hof hat, sondern auch im Garten, am Fluss, über dem Lagerfeuer, an einem im Freien befindlichen, echt tollen Steinofen oder wo auch immer.

Jede der 26 Folgen beschäftigt sich mit einem konkreten Thema, dies ist entweder ein Zubereitungsart wie bespielsweise Grillen oder ein spezielles Gemüse, zu dem dann neben drei bis vier Rezepten auch Hinweise zum Anbau, Ernte und allgemeiner Verwendung in der Sendung vorkommen.

Episodenübersicht

Die Themen der 13 Episoden der ersten Staffel sind: Grillen, Kartoffeln, Sommersalate, Erbsen, Zwiebeln, Erdbeeren, Kohlgemüse, Karotten, Bohnen, Tomaten, Eingemachtes & Eingelegtes, Zucchini und Pizza.

Die 13 Episoden der zweiten Staffel beschäftigen sich mit: Kürbissen, Pilzen, Paprika & Chili, Wildgerichten, Wintergemüse, Gebäck, Gefiedertem Wild, Porree, Eier, Lamm, Wintersalaten, Rhabarber und Spargel.

Meine Favoriten sind die Folgen Pilze, Grillen und Kürbisse: Den Kürbissalat mit Ente aus dem Ofen müsst Ihr einfach ausprobieren… Das Gericht ist einfach nur göttlich! Ich würde lediglich wesentlich weniger frischen Koriander empfehlen. Das nächste Rezept, das ich gerne ausprobieren würde, sind die in Balsamico ertränkten und im Ofen gebackenen Kartoffeln. – Klingt auch absolut super.

Fazit

Für mich ganz klar: 10 von 10 Punkten. – Nein eigentlich mindestens 11. Tolle Gerichte, unterhaltsam präsentiert, dazu viele Tipps zur Verwendung und zum Anbau von Gemüse und dann wird auch noch draußen und teilweise mit improvisierten Herdstellen gekocht: Passt voll und ganz zu unserem Blog-Thema.

Bewertung

Tabasco Wood Chips

Tabasco Wood Chips Smoken Barbecue BBQ Grillen WeberAuf Facebook bin ich schon länger Fan von Tabasco. – Vor kurzem wurde ich auf die Status-Meldung aufmerksam, dass es eine Limited Edition von Tabasco Wood Chips im Tabasco-Store zu erwerben gibt… Da war ich natürlich sofort dabei. – Zumal der Verkaufs-Preis von 4,99 € für ein Kilogramm durchaus als attraktiv zu bezeichnen ist.

Die Wood Chips werden, wie auch die Jack Daniel’s Wood Smoking Chips, aus Reifefässern hergestellt. In diesem Fall aus den „White Oak Ageing Barrels“ in dem auch die Tabasco Saucen bis zu drei Jahre lang reifen. Die Tüte, die den Wood Chips als Verpackung dient, ist ebenso ansprechend wie der Geruch des Inhalts. – Würde ich mir auch als Deko in die Küche stellen.

Verwendet haben wir die Tabasco Wood Chips bisher zum Räuchern der Zutaten für meine Autumn Whiskey Barbecue Sauce und für 6-0-0-Spareribs. Bei beiden Gerichten konnten die Chips geschmacklich absolut überzeugen. – Vornehmlich schmecken sie wie „ganz normale“ Eichenchips, der Tabasco-Flavour kommt aber durch, ohne dabei aufdringlich zu werden. Geschmacklich passen die Chips wohl am besten zu Schwein und eventuell Geflügel oder Rind. – Seafood kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

Die Wood Chips streuen von der Größe her recht stark, so dass die Rauchentwicklung lange anhält, bis alle Größen weggesmoked sind.

Die Bewertung wäre eine glatte 10/10, wenn da nicht die Limitierung wäre… die Chips sind nämlich mittlerweile im Tabasco Store schon nicht mehr erhältlich.

Bewertung

Winterzeit ist „Dutch Oven“-Zeit

Das Wetter wird draußen ja zusehens nasser, kälter, windiger und ungemütlicher… nichts was das Outdoor-Cooking-Blog-Team davon abhalten würde außerhalb von beheizten und geschlossenen Räumen zu kochen. – Wir überdenken höchstens unsere Methoden und Rezepte: So kommt zum Beispiel an kalten Wintertagen auch mal so etwas wie ein Bratapfel in Frage.

Eine tolle Alternative zum Grillen ist, vor allem wenn es langsam zugig wird, der Dutch Oven. Dieses Gerät wird auch Camp Oven oder Chuck Wagon Oven genannt und ist ein dreibeiniges Gefäß aus Gusseisen, das unter diesen Namen in den USA und in Australien seit dem 18. Jahrhundert zum Kochen, Braten und Backen über offenem Feuer verwendet wurde, weil es in diesen Ländern lange Zeit weder geschlossene Herdstellen noch Backöfen gab. Wildwest- oder Outback-Romantik pur.

Der Dutch Oven kann ganz einfach als Koch- oder Schmortopf eingesetzt werden, ist aber auch ein idealer Backofen-Ersatz für die Outdoor-Küche. – Betrieben wird der Dutch Oven entweder einfach am/im Lagerfeuer oder aber mit Grillbriketts, die unter den Topf und auf den Deckel gelegt werden. Diese Variante ist vor allem, wenn man den Dutch Oven als Backofen verwenden möchte, die erste Wahl.

Dutch Oven gibt es aktuell in Deutschland unproblematisch in Größen zwischen 0,7 l und 12 l Inhalt zu erwerben. Das bekannteste Modell ist wohl der sogenannte 12er (also ein Dutch Oven mit einem Durchmesser von 12″ = 30cm) und 6 Litern Inhalt. Ebenfalls sehr beliebt ist der kleinste erhältliche Dutch Oven mit 0,7 l Inhalt.

Zu klassischen Gerichten, die man gut im Dutch Oven zubereiten kann, gehören Schichtfleisch, Kartoffelgratin, Chili con carne, Eintöpfe, Brot und Gebäck. Im kleinen 0,7er-Dutch Oven bieten sich vor allem leckere Bratäpfel mit Rosinen und Mandeln an: Einfach Kerngehäuse entfernen, ein paar leckere Zutaten wie Butter, Rosinen, Mandeln und Zimt dazu… für insgesamt 40 Minuten in den Dutch Oven und fertig ist der süße Snack.

Aktuell befindet sich in unserem Fundus noch kein Dutch Oven, aber zumindest ich habe es läuten gehört, dass evtl. etwas in der Richtung unter dem Weihnachtsbaum liegen könnte. – Ideal, denn direkt am zweiten Weihnachtstag geht es in die Abgelegenheit der Schwedischen Winterwälder: Die perfekte Gelegenheit euch mit ein paar Berichten Lust aufs DOpfen (wie man das Kochen im Dutch Oven auch nennt) zu machen.