Review: Q-Adventuregear Fire Q

Die Firma Q-Adventuregear hat mir die Möglichkeit gegeben ihren kompakten Grill Fire Q mit auf einen Outdoor- und Offroad-Trip nach Rumänien zu nehmen… Dort habe ich den Fire Q intensiv bezüglich seiner Praxistauglichkeit für Camping- und Offroad-Reisen unter die Lupe genommen.

Testbericht Q-Adventuregear Fire Q

Der Fire Q ist Grill und Feuerschale in einem und dabei äußerst portabel. Aus flachen Edelstahlteilen zusammengesteckt, lässt sich der Fire Q auf das Packmaß 380 x 380 x 30 mm zusammenlegen. Dabei kann man darauf achten, dass die einzelnen Teile sich jeweils mit den schmutzigen Seiten berühren um zu verhindern, dass der Fire Q alles in seiner Umgebung verschmutzt. Darüber hinaus ist auch eine Transporttasche erhältlich.

Fire Q in Tasche

Über die Portabilität hinaus kann der Fire Q mit einigen interessanten Details glänzen… Zum einen entsteht durch das Konzept des Grills ein eingebauter Windschutz, da zwei Seiten immer geschlossen sind. Man kann den Grill also so ausrichten, dass der Wind nicht in die Glut schlagen kann.

Und falls der Wind dreht… kann man den Fire Q sogar neu ausrichten. Das Grillrost und dessen Führungen sind so gestaltet, dass man den Grill an den Griffen des Rost tragen kann. – Sehr clever gemacht. Die Holz- bzw. Kohlewanne schwebt ein gutes Stück über dem Boden, so dass man keine Spuren am Untergrund hinterlässt. Insbesondere beim Wildcampen und bei Offroad-Touren ein immenser Vorteil: Tread lightly!

Die zahlreichen Praxistests in Rumänien hat der Fire Q übrigens mit bravour bestanden. Um für zwei Personen zu grillen ist nur sehr wenig Holzkohle nötig, die sich auch sehr schnell entzünden lässt. Die kompakte Bauform erlaubt es, den Grill mit sehr kleinen Holzstücken zu betreiben. Bei uns hat es in Rumänien immer gereicht am Wegesrand kleine Bruchstücke von Zweigen oder Ästen einzusammeln um eine ansehnliche Glut bzw. Lagerfeuer zu erzeugen. Man muss sich also nicht mit der Axt an großen Holzstücken vergehen und das Einsammeln von kleinen Bruchstücken dürfte auch eher geduldet werden, als wenn man „Kaminholz“ einpackt.

Von Würstchen über Cevapcici (oft!), Käse und Datteln im Baconmantel bis hin zu leckeren Schweinekotletts und gefüllten Champignons habe ich so einige Gerichte auf dem Fire Q zubereitet. – Jedes mal mit kulinarischem Erfolg. Besonders auffällig war in der Praxis, dass der Fire Q trotz seiner kompakten Abmessungen eine sehr gute Hitze produzieren kann. Röstaromen zu produzieren ist nie ein Problem und sollte es doch mal zu heiß werden kann man mit dem Rost einfach nach oben ausweichen.

Aber auch als Feuerschale hat der Fire Q eine sehr gute Figur gemacht und für einige gemütliche Abende gesorgt, wenn wir mit anderen Reisenden zusammen an unserem kleinen Lagerfeuer gesessen haben. Vor allem die Bulli- und Offroad-Reisenden, denen wir begegnet sind, waren vom Fire Q genau so angetan wie wir…

Fazit Fire Q

Wenn man sowohl einen Grill als auch eine Feuerschale auf Reisen mitnehmen möchte, geht am Fire Q meiner Meinung nach kaum ein Weg vorbei. Insbesondere für Camper oder Offroad-Reisende (die häufig unter notorischer Platznot leiden) ist der Fire Q eine tolle Sache.

Grillblog Christian

Lotusgrill | endlich rauchfrei grillen

Zugegeben, ich bin mit dem kleinen Gasgrill für das schnelle Steak und dem Kugelgrill für schöne Low&Slow Gerichte sehr zufrieden. Doch beides lässt sich nicht leicht transportieren und dauert recht lange bis es einsatzbereit ist und wenigesten alle paar mal muss auch was sauber gemacht werden. Da wir viel unterwegs sind stellt sich immer wieder die Frage – was nehmen wir mit? Ein Lotusgrill ist die Antwort!

Lotusgrill_rauchfrei_grillen_ventilator-7615Doch was ist hier anders? Fangen wir mal mit ein paar Fakten an. Der Lotusgrill ist 3,7 Kilo schwer, oder spricht man nicht besser schon von leicht.Sein Grillrost hat einen Durchmesser von 32cm, ist aus Edelstahl, seine innere Wanne und der Holzkohlebehälter auch, von Außen wird er handwarm und kann jederzeit getragen werden, die Temperatur ist regelbar und das beste zum Schluss, er ist in 3-4 Minuten startklar! Das ganze wird in einer Tragetasche verpackt geliefert. Maximal 250g Holzkohle werden pro Ladung benutz und reichen für 40-90 Minuten Grillvergnügen. Und das kann man jetzt überall haben, ob bei Freunden im Garten, auf der Terasse bei den Eltern oder mit der Freundin am Strand.

Und wie funktioniert das Ganze? Nun, was wirklich ganz anders ist als bei unseren Grills ist die Zwangsbelüftung. Beim Lotusgrill wird ein kleiner, stufenlos regelbarer Ventilator benutz um direkt Luft in den Holzkohlenbehälter zu pusten. Hiermit wird eine optimale Verbrennung gewährleistet sowie eine einfache Regelung der Hitze ohne Experimente. Das ganze läuft mit 4 Batterien die mitgeliefert werden und sollte für einige Stunden reichen. Und falls es mal was länger dauert kann die Holzkohle jederzeit nachgefüllt werden. Alle Teile wie Grillrost, Holzkohlebehälter und die Innenschale sind aus Edelstahlt und können nach dem Benutzen einfach in die Spülmaschine wandern, sehr pflegeleicht! Optisch wird das ganze durch eine farblich passende Grillzange abgerundet.

Also, angekommen im Park geht es gleich los, das Brenngel wird in die Schale gebeben und der daheim aufgefüllte Holzkohlebehälter wird nach dem Anzünden drauf plaziert. Der Lüfter läuft schon und keine 4 Minuten später können die ersten Sachen auf den Grill wandern. Bereits nach kanpp 15 Minuten kann gegessen werden, in der Zeit ist mein Gasgrill gerade mal warm und das Rost gesäubert oder der Grillkamin halb durchgeglüht. Und das ganze ohne Rauch!

Wer jetzt Lust bekommen hat auf einen kleinen, handlichen, pflegeleichten, rauchfreien Grill schaut am besten hier im Onlineshop!

 

 

Camping Mamorkuchen aus dem Omnia

Dieses Rezept ist für den Camping Ofen von Omnia gedacht. Deswegen wurde auf eine Waage, Knetwerk und Backofen verzichtet. Der Omnia Ofen kommt auf einen Herd, in unserem Fall ein Trangia Sturmkocher.

Ausrüstung:

  • Trangia Sturmkocher oder ähnliches
  • kleinen Topf
  • Omnia
  • Schneebesen oder Gabel zum verrühren
  • Schüssel
  • Esslöffel

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 16 EL Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Packung Backpulver
  • 250g geschmolzene Butter
  • 20 EL Mehl
  • 6 EL Getränke Kakaopulver
  • einen Schuss Milch

Zubereitung:

Omnia innen mit etwas Butter einschmieren und mit etwas Mehl bestäuben, um das anbacken zu verhindern.
Die Butter langsam schmelzen. Die Eier in der Schüssel verquirlen. Dann den Vanille- und den Zucker dazugeben. Jetzt das Backpulver und das Mehl unterheben. Nun kommt die geschmolzene Butter dazu und einen Schuss Milch. Die Hälfte des Teigs wird jetzt in den Omnia gegeben und die andere mit dem Kakao und noch etwas Milch verrührt. Diese Teighälfte kommt in Klecksen auf den anderen Teig und wird, mit einer Gabel, in den hellen Teig rein gezogen.
Nun kommt der Omnia auf den Trangia und wird ca. 1,5 Stunden gebacken. Um ein anbrennen zu vermeiden sollte der Trangia auf ca 3/4 der Leistung betrieben werden.
Omnia auf dem trangia

Mamorkuchen